Alltagsmythen: Was ist dran? Was ist drin?

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23. September 2014 Print This Post

Alltagsmythen: Was ist dran? Was ist drin?Jeder kennt sie, jeder liebt sie, doch nur selten wissen wir, was wirklich dran ist. Die Rede ist von Alltagsmythen, die jeder im Laufe seines Lebens aufschnappt, jedoch selten mit Sicherheit sagen kann, ob diese stimmen. Dass man daraus keine Wissenschaft zu machen braucht, beweist das Kinderbuch „Haben Elefanten wirklich Angst vor Mäusen? – Vorlesegeschichten zu den lustigsten Alltagsirrtümern“.
 
Das Kinderbuch von Christian Dreller ist seit Ende Januar 2014 im ellermann-Verlag für 12,95 € erhältlich. Bereits in der Vergangenheit arbeitete der aus Neumünster stammende Autor an Werken für Kinder mit, in denen unter anderem Redensarten und Interessantes zum Thema Essen näher beleuchtet wurden.

Für inhaltliche Abwechslung sorgen nicht nur die insgesamt 20 vorgestellten Mythen selbst, sondern auch die Kurzgeschichten, in die sie verpackt sind. In einem spielerischen Kontext lernen dort Kinder meist zusammen mit ihren Eltern, Geschwistern oder Freunden, dass viele Weisheiten oftmals gar nicht so einfach gestrickt sind. Da gäbe es zum Beispiel den kleinen Max, der auf Klassenfahrt unter seiner Bettdecke Comichefte lesen will. Beeinträchtigt es aber nicht die Augen, wenn man das bei zu wenig Licht tut? An anderer Stelle geht Julius mehr oder weniger freiwillig wiederum der Frage nach, ob Stiere denn tatsächlich wütend werden, wenn man ihnen etwas Rotes vor die Nase hält. Auch die titelgebende Frage bezüglich der Elefanten wird in Form eines kleinen Erlebnisses abgehandelt.

Die Kinder in den Geschichten sind meist im Kindergarten‑ oder Grundschulalter und in einem für sie geeigneten Stil ist das Buch auch geschrieben. Dabei ist es für Jungen und Mädchen gleichermaßen geeignet, da immer wieder wechselnde Protagonisten beider Geschlechter ihren Auftritt haben. Dreller hat Wert auf Abwechslung gelegt, was ihm größtenteils gelingt. Gelegentlich bekommt man dabei aber dennoch das Gefühl, dass ihm dies bei ein paar Geschichten besser gelungen ist als bei anderen. Dies tut jedoch dem Gesamtwerk keinen Abbruch. Von ihrer Länge her erstreckt sich jede Handlung über knapp sechs der 128 Seiten des Buches. Damit eignen sie sich beispielsweise hervorragend als Gute-Nacht-Geschichten, wenngleich auch nichts dagegen spricht, dass Kinder selbst ein wenig darin herumstöbern. Schließlich erfüllt es einen jungen Menschen nicht minder mit Stolz, wenn er von etwas Neuem berichten kann, das er gelernt hat.

Für sein neustes Buch hat sich Dreller mit der Illustratorin Katrin Oertel zusammengetan, die dem Buch auch optisch Leben einhaucht. Oertels Zeichnungen verbildlichen dabei in einem einheitlichen Stil das Geschehen. Ihre Figuren sind durch fröhliche Farben, einfache Formen sowie simple Gesichtszüge mit langen Nasen gekennzeichnet, was sie sympathisch und nicht unnötig anspruchsvoll für kleine Betrachter erscheinen lässt.

 

medienbewusst.de meint:
„Haben Elefanten wirklich Angst vor Mäusen? – Vorlesegeschichten zu den lustigsten Alltagsirrtümern“ ist ein buntes Potpourri aus unterhaltsamen Alltagsgeschichten und darin verpackten Alltagsmythen, die wohl nicht einmal jeder Erwachsene mit Sicherheit beantworten könnte. Das Buch eignet sich auch hervorragend für Zwischendurch und ist für Kinder und Kleinkinder empfehlenswert.

Martin Härtig

Bildquelle:
© vgo-presse.de

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