Lernspaß aus den Niederlanden

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24. November 2009 Print This Post

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Der Softwarepublisher Globell konnte sich dieses Jahr gleich zwei sehr begehrte nationale Kindersoftwarepreise sichern. Für das Spiel „Lernabenteuer kritisches Denken“ erhielt das Unternehmen auf der Frankfurter Buchmesse die „Giga Maus 2009“ in der Kategorie bestes Lernspiel. Darüber hinaus konnte sich Globell über den Kindersoftwarepreis „TOMMI 2009“ freuen. Das Spiel mit dem Titel „Den Zoo entdecken“, kam bei Kinderjury und Medienpädagogen gleichermaßen gut an und gewann den Sonderpreis in der Kategorie Kinder und Vorschule. Grund genug einen genauen Blick auf das Unternehmen mit Firmensitz im niederländischen Venlo zu werfen.

Zunächst umfasste die Produktpalette von Globell hauptsächlich Software aus dem Bereich Tools, Utilities und Security. Irgendwann aber entschied sich das Unternehmen dazu auch Edutainment-Produkte in das Gesamtangebot aufzunehmen. Hierzu gehören vor allem Lernabenteuer wie „Den Zoo entdecken“, „Lesen & Spielen“ und „Kreatives Denken, die sich in erster Linie an Grundschulkinder richten. Aber auch die Schüler aus der Unter‑ und Oberstufe kommen nicht zu kurz. Für sie gibt es die Lernpakete Elektrotechnik, Physik und Algebra, aber auch das Lernprogramm „Schule Total“. Die Schüler erhalten Hilfestellungen für eine Reihe von Schulfächern wie beispielsweise Deutsch, Englisch, Geografie, Biologie oder Physik. Da die Schulsoftware auch an das österreichische und das schweizer Schulsystem angepasst worden ist, ermöglicht es nicht nur den deutschen Schülern ein zielgerechtes Lernen. Bisher ist die Software jedoch nur für den PC erhältlich.

Neben dem Produktvertrieb von externen Softwareherstellern beschäftigt Globell auch ein eigenes Entwicklerteam, das Inhalte und Ideen vor allem im Bereich der Schulsoftware realisiert. Dafür sind die im Unternehmen angestellten Informatiker, Grafiker und ein Pädagoge verantwortlich. Nur durch die enge Zusammenarbeit mit Lehrkräften ist eine schulgerechte Zusammenstellung der Inhalte überhaupt möglich. Außerdem begleitet Globell eine Kooperation mit Schulkindern verschiedener Klassenstufen, welche die Spiele im Vorfeld der Veröffentlichung ausgiebig testen dürfen. Auf diese Weise erhält das Unternehmen eine direkte und offene Resonanz seiner Zielgruppe. Diese enge Zusammenarbeit mit der relevanten Anspruchsgruppe trägt erheblich zum Erfolg der Programme bei, der durch die kürzlich erhaltenen Preise nur noch bestätigt wird.

Diese breite Palette an Kinder‑ und Lernspielen ermöglicht es selbst den Kleinsten erste Erfahrungen am Computer zu sammeln. Die wichtigsten Anforderungen die Globell an seine Kinderspiele stellt sind zum einen die kindgerechte Grafik, welche keine Angst bei den Kindern auslösen darf. Dynamik und ein ansprechender Spielfluss sind dabei genauso entscheidend, wie der Spielspaß und die Übersichtlichkeit des Spiels. Die Entwickler schaffen es dabei, in den Spielen eine fast perfekte Verknüpfung von Lern‑ und Spielinhalten zu kreieren.

Jörg Blache

Bildquelle: © kristian sekulic – Fotolia.com

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