In-Game-Käufe – Die versteckte Falle der Gratisspiele

Artikel weiterempfehlen

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.

30. September 2013 Print This Post

Spielen Sie kostenlos! Dieser Satz lockt wohl mehrere tausend Nutzer pro Tag auf die verschiedenen Spieleseiten. Dabei werden besonders jüngere Spieler schnell in den Bann von Online-Games gezogen.

Egal ob MovieStarPlanet oder Farmerama: Online-Games zeichnen sich durch eine einfache Bedienung aus. Nur eine kurze Registrierung ist nötig und schon kann es losgehen. Auch viele Soziale Netzwerke locken mit Gratisspielen. Sogenannte „Social Games“ wie CityVille, FarmVille oder My Aquarium sind vielen Usern ein Begriff. Doch was als harmloser Spaß anfängt, kann sehr schnell auf den Geldbeutel gehen.

An sich sind Social Games kostenlos. Doch neben der normalen Spielwährung, gibt es noch andere Zahlungsmittel. So kann beispielsweise die wertvolle spielinterne Währung für bares Geld gekauft werden. Durch „Cash“, „Rubine“ oder „Goldbarren“ können so besondere Ausrüstungsgegenstände, Kleidung für die Spielfigur oder andere seltene Gegenstände erworben oder Wartezeiten übersprungen werden. Eine große Verlockung, da es im weiteren Spielverlauf meist immer schwieriger wird Aufgaben zu lösen und Gegenstände zu verdienen. Besonders Menschen, die wenig Geduld oder viel Erfolgshunger haben, können hierbei der Versuchung kaum widerstehen und geben echtes Geld aus.

Einfache Zahlungsmethode

Und da auch die Zahlungsmethode für In-Game-Käufe inzwischen keine Hürde mehr darstellt, kann Geld leicht ausgegeben werden. Längst wird keine Kreditkarte mehr benötigt. In vielen Läden gibt es mittlerweile Prepaid-Karten, die für die unterschiedlichen Spiele genutzt werden können. Zudem besteht die Möglichkeit per Anruf oder SMS sein Spielekonto aufzufüllen. Hierbei wird der entsprechende Betrag direkt mit der Handyrechnung vom Konto abgebucht. Der tatsächlichen Tragweite ihrer Kaufbestätigung sind vor allem jüngere Nutzer selten bewusst und geraten schnell in die Kostenfalle.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass heutzutage viele Online-Spiele und Apps die Nutzer in ihren Bann ziehen. Doch der Spielspaß kann schnell teuer werden. In-Game-Käufe sind in fast jedem Spiel möglich und besonders jüngere Nutzer sind diesen Gefahren oft schutzlos ausgesetzt. Dennoch bringen Online-Games viel Spaß mit sich. Und zwar ohne Geld auszugeben.

Weitere Informationen zum Schutz vor Internetkostenfallen finden Sie unter:

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Vorsicht im Netz
fragFINN.de
handysektor.de

Lisa Jünemann

Bildquelle:
© bigpoint.net

Ähnliche Beiträge

Kommentare