Programmtipps für Heiligabend

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24. Dezember 2014 Print This Post

Jedes Jahr ist die Freude auf den schönsten Tag im Jahr riesig! Endlich ist wieder Heiligabend! Die Familie versammelt sich, der Weihnachtsbaum wird geschmückt, es liegt Keksduft in der Luft… Die größte Frage schwebt im Raum: Was bringt wohl das Christkind dieses Jahr? Die Eltern erledigen die letzten Feinschliffe, damit alles für den Heiligabend bereit ist.
Um auch an diesem Tag die letzten Stunden der Vorfreude bis zur Bescherung noch ein bisschen zu überbrücken, hat medienbewusst.de noch ein paar weihnachtliche TV-Tipps parat.

 

Morgen, Findus, wird’s was geben (Kinder von 3–6 Jahren)

Sendezeit:

ZDF

07 : 35 – 08:50 Uhr

Rating: ★★★★☆ 

 

Der kleine Findus möchte dieses Weihnachten unbedingt den Weihnachtsmann sehen. Er schreibt mit Petterson zusammen ein Wunschzettel, welchen sie über Nacht im Garten in einem Schnee‑ Iglu vergraben. Findus wünscht sich als erstes, eine Überraschung und als zweiten Wunsch, dass er mit dem Weihnachtsmann das Weihnachtsfest zu Hause feiern darf. Den dritten Wunsch hebt er sich für etwas besonders wichtiges auf. Am nächsten Morgen ist der Wunschzettel verschwunden. Findus begibt sich auf einen kleinen Ausflug, welche ihn in verzwickte Situationen bringt. Er befreit einen Briefträger aus einer misslichen Lage. Dieser hat eine Eilzustellung für Petterson. Doch ob der Weihnachtsmann schließlich wirklich zu Findus kommt, bleibt bis zum Schluss offen.

Fazit: Eine liebevolle, spannende Geschichte. Ein Zeichentrickfilm nach den Büchern von Sven Nordquist. Perfekt für die Einstimmung auf Weihnachten.

 

Der Grüffelo (Kinder von 3–6 Jahren)

Sendezeit:

ZDF

08 : 15 – 09:50 Uhr

Rating: ★★★☆☆ 

Im Wald spaziert eine Maus. Doch sie ist nicht alleine. Während sie so spaziert, wird sie vom Fuchs beobachtet. Der Fuchs möchte die Maus mit in seinen Bau nehmen. In ihrer Not, erfindet die Maus ein sehr schreckliches Tier, den so genannten „Grüffelo“, um dem Fuchs Angst zu machen und ihn zu vertreiben. Der Versuch gelingt. Der Fuchs bekommt Angst und verschwindet. Kein Wunder, denn die Lieblingsspeise des Grüffelo ist Fuchs am Stiel. Auf diese Weise gelingt es der flinken Maus auch noch die Eule und die Schlange zu vertreiben. Die Maus fühlt sich sicher, denn alle Tiere im Wald haben Angst vor ihr. Doch als sie schließlich auf die Lichtung kommt, da erstarrt sie vor Schreck. Das Tier, welches sie zuvor so genau beschrieben hatte, gibt es wirklich. Die Maus muss nun beweißen, dass sie das gefährlichste Tier des Waldes ist. Dadurch gelingt es ihr schließlich, selbst den Grüffelo in die Flucht zu schlagen.

Fazit: Lustige Geschichte über eine raffinierte Maus aus dem Wald. Schöner, animierter Film. Auch besonders für die kleinen Zuschauer geeignet. Die Dialoge der Tiere sind in Reimen aufgebaut, was der ganzen Geschichte etwas Niedliches gibt.

 

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (ab 4 Jahren)

Sendezeit:

ARD

12 : 15 – 13:35 Uhr

Rating: ★★★★★ 

 

Dieser Märchenfilm, wird um die Weihnachtszeit fast überall gezeigt. Beinahe jeder kennt die Geschichte vom Aschenbrödel. Der Film von 1973 ist eine tschechisch/deutsche (DDR) Kooperation und ein echter Klassiker geworden.
Nach dem Tod ihres Vaters lebt Aschenbrödel, bei ihrer Stiefmutter und deren leiblicher Tochter. Die Stiefmutter hatte Haus und Hof des Vaters geerbt. Das Pferd Nikolaus, der Hund Kasperle und ein Schmuckkistchen, welche von einer Eule bewacht wird, sind die einzigen Schätze die Aschenbrödel geblieben sind. Während sich das ganze Dorf auf den König freut, muss Aschenbrödel zu Hause bleiben und arbeiten. Der Plan der Mutter ist es nun, ihre Tochter Dora mit dem Prinzen zu verheiraten. Darum will sie Aschenbrödel von dem Prinzen fernhalten. Durch die durchtriebene Art der Stiefmutter erschleicht sie sich und ihrer Tochter eine Einladung zum Ball des Königs. Doch unterdessen begegnet Aschenbrödel dem Prinzen bei seiner Jagt mit zwei Freunden. Sie Spielt den drei Männern einen Streich. Von diesem Augenblick an, ist der Prinz fasziniert von Aschenbrödel. Als der Knecht des Hofes sich eines Tages auf den Weg in die Stadt macht, um ein zu kaufen, trifft er Aschenbrödel. Diese wünscht sich von ihm, dass er ihr etwas mitbringt, was ihm auf seinem Weg „vor die Nase“ kommt. Er bringt ihr drei Haselnüsse, an welche er durch Zufall gelangt. Doch die Nüsse sind verzaubert.

Fazit: Sehr schöner Film, der wirklich für alle Altersklassen geeignet ist.

 

 

Die unendliche Geschichte (Kinder ab 6 Jahren)

Sendezeit:

Einsfestival

17 : 05 – 18:40 Uhr

Rating: ★★★★★ 

Der kleine Bastian lebt mit seinem Vater allein. Von ein paar Klassenkameraden wird er regelmäßig schikaniert. Auf der Flucht vor ihnen, läuft Bastian in einen Buchladen. Hinter einem großen Stapel Bücher entdeckt er den Besitzer des Ladens, der ein besonderes Buch liest. Auf Bastians Frage Antwortet er, das Buch sei gefährlich und nicht wie die anderen Bücher die es zu lesen gibt. Als der Besitzer an das Telefon geht, schnappt sich Bastian das Buch „Die unendliche Geschichte“. Auf dem Dachboden in seiner Schule, liest Bastian das Buch. Doch mehr und mehr bemerkt er, dass er sich der Geschichte nicht entziehen kann. Er ließt über Abenteuer, über eine Welt die vom Untergang bedroht, zu sein scheint. Schließlich bemerkt er, dass er der Junge ist, welcher diese Welt retten kann und er wird eins mit der Geschichte.

Fazit: Schöner Fantasyfilm nach dem gleichnamigen Buchklassiker von Michael Ende. Animierte und realistische Darstellung. Sehr zu empfehlen. Nicht unbedingt für Kinder unter 6 Jahren geeignet.

 

Schaun das Schaf (0–3 Jahre)

Sendezeit:

Einsfestival

12:25–12:35 Uhr

Rating: ★★★☆☆ 

 

Heiligabend muss der Farmer alleine in seiner Stube sitzen, doch die Tiere seines Hofes wissen dies zu verhindern, denn sie können ihren Farmer nicht traurig sehen. Sie besorgen einen Weihnachtsbaum und Geschenke. Sie bescheren ihm ein schönes Weihnachtsfest mit seiner Familie. Fröhliche Weihnachten!

Fazit: Süße Kurzfilme von den Machern von Wallace und Gromit.

 

Das letzte Einhorn (Kinder von 6–12 Jahren)

Sendezeit:

RTL

20:15 – 22 : 05 Uh

Rating: ★★★★☆ 

 

Als zwei Jäger durch einen Wald reiten, stellen sie fest, dass sie aufgrund des Einhorns, das in dem Wald lebt, nie etwas erjagen werden in diesem Wald. Das Einhorn beschützt diesen Wald. Es wird in ihm niemals Winter, es fallen auch keine Blätter. So lange das Einhorn in ihm wohnt, ist dort immer Frühling. Der ältere der beiden Jäger, erzählt, dass es das letzte Einhorn sei.
Das Einhorn macht sich darüber Gedanken und wird nachdenklich. Warum sollte es das letzte sein? Warum sollten Einhörner verschwinden? Als das Einhorn auf einen Schmetterling trifft, berichtet er, dass sie wirklich das letzte Einhorn sei. Verfolgt vom roten Stier sind alle anderen Einhörner vor langer Zeit verschwunden. Das letzte Einhorn nimmt all seinen Mut zusammen um die anderen Einhörner zu retten.
Menschen können Einhörner nicht sehen, doch die Hexe Mommy Fortuna kann es sehen. Sie belegt das Einhorn mit einem Zauber um es gefangen zu nehmen. Doch der Zauberer Schmendrick befreit das Einhorn.
Auf seinem Weg begegnet ihm auch der Rote Stier.

Fazit: Es ist immer wieder schön, die Geschichte über das letzte Einhorn zu sehen!

Leonie Stella Hettich

Bildquellen:

© Screenshots

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