Emil 2016: Die besten Kindersendungen

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27. Juni 2016 Print This Post

Emil 2016: Die besten KindersendungenMittlerweile gibt es so viele verschiedene Formate für Kinder im Fernsehen, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Vor allem wird es immer schwieriger, etwas Passendes für das eigene Kind rauszusuchen, bei dem es bestenfalls auch noch etwas lernen kann. Als Hilfe in der Fülle des Angebots verlieh TV Spielfilm nun schon zum 21. Mal den deutschen Kinderfernsehpreis „Emil“.

Seit 1995 ist TV Spielfilm jährlich auf der Suche nach herausragenden Kinderformaten. Dieses Jahr wurden insgesamt sieben TV-Formate und ein Kinofilm mit dem Emil ausgezeichnet. Dabei wählt eine Expertenjury, der unter anderem der Chefredakteur Lutz Carstens der bekannten Fernsehzeitung TV Spielfilm angehört, aus rund 80 Einsendungen die besten Formate aus. Eingereicht werden können eigenproduzierte oder lizenzierte Kinderprogramme, die in Form von Serien, Spielfilmen, Kurzfilmen, Shows, Magazinen, Reportagen oder Dokumentationen produziert wurden. Bei Serien oder Reihen darf jeweils nur eine Folge eingeschickt werden. Voraussetzung dafür ist, dass das Format erstmals 2015 im deutschsprachigen Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Das ZDF erhielt dieses Jahr gleich drei Trophäen. Ausgezeichnet wurden der Abenteuerfilm „Operation Arktis“, die Trickdramaserie „Die langen großen Ferien“ und die Diskussionsrunde „Let’s Talk. Weil Meinung zählt!“. Das Format zeigt jeweils sechs Jugendliche im Alter von 14–17 Jahren ohne zusätzliche Moderation, die zusammensitzen und miteinander über Themen wie zum Beispiel Kaufsucht oder Freundschaft reden.

Die Themen, die Deutschland beschäftigen, spiegeln sich aber auch teilweise im Kinderfernsehen wider. So bekam der Bayerische Rundfunk den Emil für die Reportage „Checker Extra – Warum so viele Menschen fliehen“. Eine weitere Auszeichnung ging an den WDR für das Vorschulmagazin „Die Sendung mit dem Elefanten – Viel und Wenig“, die das Thema der Armut mithilfe einer Mischung von Animation und Realfilm näherbringen möchte. Der Hessische Rundfunk wurde für die Folge 14 namens „Foto-Fiasko“ der Comedyserie „Hank Zipzer“ ausgezeichnet. MDR, RBB und NDR erhielten den Emil für den in Koproduktion entstandenen Animationskurzfilm „Raketenflieger Timmi“. Der Emil für den einzig ausgezeichneten Kinofilm ging an „Winnetous Sohn“.

Insgesamt kann man sagen, dass jedes Format mit einer Botschaft versehen ist und nicht einzig und allein zur Unterhaltung der Kinder dienen soll. Die Filme und Serien wollen wichtige Inhalte vermitteln und den Kindern Themen näherbringen, mit denen sie sonst nicht alltäglich in Berührung kommen würden. Zum Beispiel das Thema des Zweiten Weltkriegs beziehungsweise das Thema Krieg an sich wird aus Kindersicht in der Animationsserie „Die langen großen Ferien“ vermittelt, welche in Zusammenarbeit mit dem ZDF entstanden ist.

Allgemein bietet TV Spielfilm auf ihrer Website auch regelmäßig Fernseh‑ und DVD-Empfehlungen für Kinder sowie Elterntipps unter der Rubrik Kids TV.

Laura Seubert

Bildquelle:
film.tv (Szenenbild aus „Winnetous Sohn“)

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