Die Sendung, die Generationen prägte

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8. Oktober 2017 Print This Post

Maus_grossDie Sendung mit der Maus geht zwar schnurstracks auf das halbe Jahrhundert zu, wirkt aber trotzdem bei weitem noch nicht alt. Sie ist momentan Erfolgreich wie eh und je.

Seit nunmehr 46 Jahren flimmert die Sendung mit der Maus jeden Sonntag über die Fernsehbildschirme und hat sich in dieser langen Zeit kaum verändert. Von Beginn an ist Armin Maiwald (1971) mit dabei, knapp zwölf Jahre später kam der für seinen grünen Pulli bekannte Christoph Biemann (1983) dazu. Ende der 1990er Jahre stieß Ralph Caspers (1999) ins Moderatorenteam. Er moderiert unter anderem auch Wissensmagazine wie Wissen macht Ah! oder Quarks & Co. Ganz frisch ist die 42jährige Malin Büttner (2012) ins „Maus-Team“ gekommen.

Die Maus unterhält und informiert schon seit Generationen nicht nur die Deutschen. In fast 100 Ländern sind zumindest Teile der Sendung mit der Maus zu sehen. Dabei wurde sie mehrfach sowohl national als auch international Ausgezeichnet und gehört somit zu den erfolgreichsten deutschen Fernsehproduktionen überhaupt. Armin Maiwald und Christoph Biemann bekamen 1995 für ihre Leistungen das Bundesverdienstkreuz überreicht.
In erster Linie wird die Maus für Kinder im Kindergarten –und Grundschulalter produziert, trotzdem liegt der Altersdurchschnitt bei circa 40 Jahren und wird jeden Sonntag von knapp eine Million Zuschauern verfolgt. Mittlerweile genießt die Maus einen Kultstatus in Deutschland. Ihr großer Erfolg ist auch damit zu erklären, dass sie vor schwierigen Themen wie Nachkriegsdeutschland, körperliche Behinderung oder Tschernobyl keinen Halt macht und sie kindgerecht aufbereitet. Seit 2007 geht die Maus im Sommer immer auf Reisen. Dabei hat sie sich die Elbe genauer angeschaut (2008), ist mit dem Fahrrad um Ruhrgebiet gefahren (2010) und hat sie die Küsten von Ost –und Nordsee angeschaut (2015, 2016).

Ende 2015 kündigten die Macher an, den Bau der Rheinbrücke an der A1 bei Leverkusen zu begleiten. Dies soll ihr bislang längstes Filmprojekt werden. Das Team will den Abriss der alten Brücke und die Arbeiten an der neuen bis mindestens 2023 begleiten.

Tim Vaassen

Bildquelle:

© http://daserste.de/

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