Spielerisch das Internet entdecken mit Jakob

Artikel weiterempfehlen

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.

11. September 2013 Print This Post

Mit dem Browsergame „Jakob und die Cyber-Mights“ versucht der bayrische Kinderschutzbund Kindern Medienkompetenz im Netz zu vermitteln. Dabei liegt der Fokus vor allem auf dem richtigen Umgang mit dem Social Web und den damit verbunden Risiken und Problemen.

In diesem Onlinespiel schlüpfen Kinder in die Rolle des 15-jährigen Jakob, der an seiner neuen Schule in ein aufregendes Abenteuer verwickelt wird. Zusammen mit seinen Freunden Helena und Markus muss Jakob eine geheimnisvolle Verschwörung aufdecken, bei der das „Facepage-Profil“ einer Mitschülerin gehackt wurde. Auf der Spurensuche müssen die Drei viele knifflige Rätsel lösen und entdecken interessante Dinge rund um das Internet.

Bei Jakob und die Cyber-Mights handelt es sich um ein sogenanntes Point-and-Click-Adventure. Das Spiel ist darauf ausgelegt, dass sich Kinder spielerisch aber auch kritisch mit den Problematiken des Internets auseinandersetzen. Die Zielgruppe sind hierbei Kinder und Jugendliche, die mit dem Internet groß werden.

Im Vordergrund des Games stehen vor allem die Themen Datenmissbrauch und Cybermobbing. Zudem haben die Hersteller des Spiels versucht Aspekte, wie den Umgang mit Passwörtern oder die Wichtigkeit von Daten‑ und Virenschutz, in die Handlung einzubauen. Neben dem Spiel selbst bietet der dazugehörige Internetauftritt viele interessante Hintergrundinformationen und hilfreiche Links rund um das Thema Internet, die auch für Eltern interessant und informativ sein können.

Das Spiel wurde im Auftrag des Deutschen Kinderschutzbundes Bayern vom Münchner Studio Digital Treasure Entertainment entwickelt. Der Spieler kann sich dabei entscheiden, ob er es direkt online oder als Downloadspiel spielen möchte. Außerdem steht eine Smartphoneversion für iOS und Android zur Verfügung, die wie der Rest des Angebotes kostenlos ist.

Rating: ★★★★☆ 

medienbewusst.de meint:
Die Produzenten haben den Lerneffekt geschickt in das Spiel integriert, so dass Kinder nicht das Gefühl haben belehrt zu werden. Die spielerische Entdeckungsreise steht hier im Vordergrund. Allerdings spricht das Spiel eher nur Kinder im Alter von 6 bis höchstens 12 Jahren an. Für Jugendliche ist das Game unter Umständen schon zu simpel. Etwas irritierend ist außerdem der mehr oder weniger starke bayrische Akzent der Charaktere.

Leo-Ferdinand Günther

Bildquelle:
© jakob-und-die-cybermights.de

Ähnliche Beiträge

Kommentare