Mobiles Surfen – Neues Zeitalter für Eltern und Kinder

3. Dezember 2013 Print This Post

Die Reichweite des Internets ist riesengroß. Dass der Trend sich langsam vom ortsgebundenen Medium wegbewegt und immer mehr zur Nutzung auf mobilen Endgeräten übergeht, ist unbestritten. Eltern und Kinder bleiben von diesen Veränderungen nicht unberührt.

Der Stand der Technik schreitet immer weiter voran. Besonders ersichtlich wird dies durch die Veränderungen bezüglich des Internets. Vor ein paar Jahren erfolgte der Internetzugriff ausschließlich über den stationären Computer, während die Nutzung heute über eine Vielzahl an mobilen Geräten erfolgen kann. Durch die neuen Möglichkeiten, auch unterwegs online zu sein, konnte in den letzten Jahren ein gewaltiger Zuwachs an mobiler Internetnutzung verzeichnet werden. Mittlerweile ist mit 55 % mehr als jeder zweite Internetnutzer auch über ein Tablet oder Smartphone im Netz unterwegs. (Quelle: Nordlight Research)

mobilessurfen2Von dieser Entwicklung bleiben auch die jüngeren Generationen, speziell Kinder und Jugendliche, nicht verschont. Auch hier nutzen immer mehr die mobilen Endgeräte, um bestimmten Aktivitäten im Netz nachzugehen. Die Verantwortung in Bezug auf den Umgang liegt dabei allerdings eher auf der Seite der Eltern als bei den Kindern. Erziehungsberechtigte müssen selbst entscheiden, inwiefern sie den Zugang und die Nutzung von Internet auf mobilen Geräten erlauben. Denn neben dem Spaß weist das mobile Surfen unter Umständen auch einige Risiken für Kinder auf. Egal, ob (Cyber‑) Mobbing, Datenmissbrauch oder der Verletzung von Persönlichkeitsrechten: Gefahren gibt es im Internet genug.

Während man gerade im Kindesalter nicht abzuschätzen weiß, welche Auswirkungen ein einzelner Klick haben kann, müssen Eltern die Initiative ergreifen, um den Nachwuchs vor eventuellen Risiken zu schützen. Diese Kontrolle erweist sich aufgrund der mobilen Nutzung des Netzes jedoch als schwierig. In den meisten Fällen haben die Eltern einfach nicht die Möglichkeit zu sehen wie Kinder das eigene Smartphone oder Tablet nutzen. Dadurch ergibt sich eine ganz neue Dimension der Privatsphäre, welche die Kommunikation zwischen beiden erheblich erschwert. Erziehungsberechtigte sind demzufolge darauf angewiesen den eigenen Kindern gewisse Grenzen in der Nutzung mobiler Endgeräte aufzuzeigen, damit ein sicheres Surfen gewährleistet werden kann.

Neben den Eltern sind besonders Lehrer dafür verantwortlich Kindern eine gewisse Medienkompetenz zu vermitteln. Da immer mehr Bildungseinrichtungen mit Computern ausgestattet sind, an denen Schüler neben dem Verrichten von Aufgaben auch im Netz unterwegs sind, spielt die Medienkompetenzvermittlung eine außerordentlich wichtige Rolle. Als positiv ist zu verzeichnen, dass diese im Schulalltag tatsächlich auch vermittelt wird und sich demzufolge vor allem jüngere Schüler mit Themen wie Datenschutz, Internet oder Handys besser auskennen. Eine Tatsache, die vor allem einigen Eltern ein etwas ruhigeres Gewissen mit auf den Weg geben dürfte.

Tom Williger

 Bildquellen:
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