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17. Juli 2013 Print This Post


Die nachfolgenden Nutzungstipps, eingeteilt in die Gruppen Eltern und Pädagogen, wurden auf Basis von Angaben auf klicksafe.de, sicher-im-netz.de und medienbewusst.de erstellt.

 

Tipps für Eltern

Kinder bis 10 Jahre:

1. Stichwort Suchmaschinen: Seien Sie sich bewusst, dass Suchmaschinen, wie Google und Yahoo, nicht unbedingt für Kinder geeignet sind. Stattdessen sollten sie eine alternative, kindergerechte Suchmaschine wie fragfinn.de nutzen.

2. Sie sollten ihre Kinder aktiv im Internet begleiten und ihnen bei möglichen Problemen hilfreich zur Seite stehen.

3. Bei vielen Browsern besteht die Möglichkeit, Favoritenlisten zu erstellen. Nutzen Sie diese Funktion, um die Lieblingsseiten Ihres Kindes schnell und einfach besuchen zu können.

4. Werbung im Internet ist oft störend oder wird als unangenehm empfunden. Allerdings gibt es auch für Kinder geeignete werbefreie Seiten. Eine weitere Möglichkeit Online-Werbung zu umgehen, ist der Einsatz sogenannter Ad-Blocker.

5. Um die Sicherheit Ihrer Kinder auch im Netz zu gewährleisten, machen Sie ihnen bewusst, keine privaten Daten an Dritte weiterzugeben.

6. Definieren Sie im Browser eine kindersichere Startseite (z.B. Fragfinn).

Kinder ab 10 Jahre:

1. Bereiten Sie Ihre Kinder auf das selbstständige Surfen im Internet vor, denn mit zunehmenden Alter wollen Kinder ihre eigenen Erfahrungen im Netz sammeln. Dafür ist es wichtig, ihnen ein eigenes Benutzerkonto einzurichten, damit sie den sicheren Umgang mit dem Computer lernen. Sie können verschiedene Benutzerkonten auf sämtlichen Systemen einrichten, wie z.B. Mac OS Ⅹ oder Windows.
Weiterhin können Sie die Kindersicherung aktivieren, um zusätzliche Einschränkungen vorzunehmen und so die Sicherheit Ihrer Kinder im Internet zu gewährleisten. Hier können Sie beispielsweise bestimmen, auf welchen Seiten Ihre Kinder im Internet unterwegs sein dürfen, welche Suchmaschinen sie nutzen und wie lange sie den Computer täglich benutzen dürfen.

2. Vermitteln Sie Ihrem Kind, die eigene E-Mail-Adresse nicht leichtfertig preiszugeben, um Spams zu vermeiden.

3. Setzen Sie sich selbst mit den Möglichkeiten des Internets auseinander, um Ihren Kindern bei Problemen hilfreich zur Seite stehen zu können, denn oftmals kennen sich Kinder besser mit den neuen Medien aus als ihre Eltern.

4. Machen Sie Ihren Kindern klar, auch online auf eine höfliche und faire Kommunikation zu achten, um beispielsweise Cyber-Mobbing zu verhindern.

5. Helfen Sie Ihren Kindern, die Glaubwürdigkeit von Onlinequellen zu überprüfen und machen Sie sie darauf aufmerksam, dass vieles, was im Internet veröffentlicht wird, nicht unbedingt der Wahrheit entspricht.

6. Legen Sie zeitlich begrenzte Nutzungszeiten in den Systemeinstellungen des Computers fest, um eventueller Computerspiele‑ und Onlinesucht vorzubeugen.

7. Verdeutlichen Sie Ihrem Kind, dass das Urheberrecht auch online gilt und deren Nichtbeachtung weitreichende Konsequenzen haben kann.

8. Es ist sinnvoll, Ihrem Kind zwei E-Mail-Adressen einzurichten, um einen guten Überblick zu behalten, eine öffentliche, z.B. für Chats sowie eine persönliche für Freunde und Familie.

Tipps für Pädagogen

1. Seien Sie sich der Risiken bewusst, die das Internet für Ihre Schüler birgt.

2. Stehen Sie Ihren Schülern bei Problemen beratend zur Seite und versuchen Sie ihnen so, einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet zu vermitteln.

3. Achten Sie darauf, dass Ihre Schüler keine persönlichen Daten im Internet preisgeben.

4. Nutzen Sie auf den Schulcomputern die Filterfunktionen der Webbrowser, um die Darstellung jugendgefährdender und krimineller Websites zu verhindern.

5. Bei vielen Browsern besteht die Möglichkeit Favoritenlisten zu erstellen. Nutzen Sie diese Funktion, um im Unterricht verwendete Websites für Ihre Schüler schnell erreichbar zu machen.

6. Erweitern Sie Ihre eigene Medienkompetenz, um Ihren Schülern beispielsweise Sicherheitsrisiken im Netz einleuchtend erklären zu können.

7. Achten Sie darauf, dass auf den Computern der Schule möglichst immer das aktuellste Betriebssystem sowie die neueste Version von Anwendungsprogrammen installiert ist.

8. Nutzen Sie unbedingt ein Antiviren-Programm und sorgen Sie für regelmäßige Updates.

 

Bildquellen:

© commons.wikimedia.org/Nevit Dilmen

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