Roboter mit Herz

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17. Januar 2017 Print This Post

Roboter mit Herz Tobbi Findteisen (Arsseni Bultmann) ist ein 11-jähriger Junge, Erfinder und Träumer. Sein Leben ändert sich schlagartig, als er eines Tages von einem Unbekannten Flugobjekt fast erschlagen wird. Dabei handelt es sich um den jungen Roboter Robbi, der bei dem Absturz seines Raumschiffes von seinen Eltern getrennt wurde.

Robbi und Tobbi werden schnell Freunde und Tobbi möchte helfen, die verschollenen Eltern zu finden. Dafür bauen sie eine bisher nur auf dem Papier existierende Erfindung von Tobbi: Das Fliewatüüt, ein Fahrzeug, das sowohl fliegen, als auch schwimmen und fahren kann. Doch Robbi ist für die Forscher von „Plum Pudding“, besonders deren Chef Sir Joshua (Friedrich Mücke), sehr begehrt. Nachdem ihre Satellitenkamera den abstürzenden Roboter gesichtet hatte und sie feststellen konnten, dass er für Roboter ungewöhnliche Emotionen zeigt, setzen sie die Agenten Sharon Schalldämpfer (Alexandra Maria Lara) und Brad Blutbad (Sam Riley) an, Robbi und seine Eltern zu finden. Eine spannende Verfolgungsjagd beginnt.

Der Film wurde von der Deutschen Film‑ und Medienbewertung als besonders wertvoll bewertet und dem kann zugestimmt werden. Er vermittelt wichtige Werte, die Kinder schon früh annehmen sollten. Tobbis Mutter (Jördis Triebel) zeigt als Kfz-Mechanikerin, dass auch Frauen typische Männerberufe ausüben können, während sein Vater (Ralph Caspers) als Hausmann stets für leckeres Essen sorgt. Bei dem einsamen Leuchtturmwächter (Bjarne Mädel) wird klar, dass Freundschaft wichtiger als Geld ist oder man seine Ängste überwinden sollte, um anderen in der Not zu helfen. Ein weiterer vermittelter Wert ist der, dass pure Geldgier zum Schaden Anderer, wie es durch „Plum Pudding“ dargestellt wird, keinen Erfolg bringt und zu Unbeliebtheit in der Gesellschaft führt.
Insgesamt ruft der Film dazu auf, sich nicht zu verstellen um Anderen zu gefallen, sondern an seinen Träumen festzuhalten und sich nicht unterkriegen zu lassen, auch wenn man verspottet wird.

Rating: ★★★☆☆ 

medienbewusst.de meint: Der Film bringt alles zusammen: Spaß, Action, Spannung und vor allem Herzlichkeit. Neben den pädagogisch wertvollen Inhalten gibt es genug zum Lachen und Mitfiebern, aber auch zum Nachdenken. Allerdings gibt es einen kleinen Abzug, da der Film etwas zu lang ist und sich somit manche Passagen ohne Höhepunkt in die Länge ziehen. Zudem sind einige Szenen selbst für einen Kinderfilm doch etwas zu übertrieben. Insgesamt ist der Film jedoch eine Empfehlung für jedermann, egal ob privat oder für Schulklassen, da er in erster Linie die wahren Werte von Freundschaft vermittelt.

Florian Frübing

Bildquelle:
http://new.wuestefilm.de/wp-content/uploads/2016⁄05/robbitobbi01–640 × 360.jpg

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