Wenn es in den Ohren wuselt

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24. Mai 2011 Print This Post

Frank Zander überzeugt mit seiner rauchigen Stimme nicht nur in seinen Liedern oder Coversongs, sondern unterhält mit dieser auch prima Kinder. Zander Fans können sich seit 2010 über die Digitalisierung aller Teile seines Hörbuchs „Das Wusel von der Venus“ freuen, in welchem er den gemeinen Professor Biesenbröck spricht. medienbewusst.de hat vor kurzem mal reingehört.

Die zentrale Figur der Reihe ist das „Wusel“: ein kleines, rotes, wuscheliges Wesen, welches sich am liebsten von roter Grütze ernährt, fliegen kann und auf der Venus zuhause ist. Im ersten Teil der Reihe „Die Landung auf der Erde“ wird das Wusel aber durch ein Versehen auf die Erde befördert. Hier schließen die Kinder Willy und Mimi das kleine Tierchen sofort ins Herz. Auch der verrückte Professor Biesenbröck, welcher für die Landung des Wusels verantwortlich ist, freut sich, jedoch nicht ohne Hintergedanken. Als ihm das außerirdische Wesen dann entwischt, hat er nur noch ein Ziel: das Wusel wieder einzufangen.

In den beiden Nachfolgetiteln „Professor Biesenbröck auf dem Weg zur Venus“ und „Auf der Venus ist die Hölle los“ begleiten die Hörer das Wusel auf seinen Heimatplaneten Venus, wo diese die gesamte Wuselfamilie kennenlernen dürfen, aber auch gleichzeitig Bekanntschaft mit den sogenannten Mieslingen machen müssen. Und wie soll es anders sein? Auch der gemeine Professor landet schließlich mit seiner Rakete auf der Venus und wird sogleich zum zweitgrößten Miesling gekürt, verbündet sich mit diesen Wesen und heckt einen gemeinen Plan gegen das Wusel und zur Eroberung des gesamten Weltraums aus. Man darf gespannt sein, ob der Plan des bösen Professors aufgeht oder ob das Wusel mit seinen Einfällen und mit Unterstützung seiner Freunde das Schlimmste verhindern kann.

Der Zuhörer erlebt pro Teil der Reihe circa 50 Minuten Hörspielgenuss mit zahlreichen Geräuschen und toller musikalischer Bgeleitung. Jung und Alt können das sympathische Wusel und seine Freunde auf seiner Reise begleiten und erfahren dort nicht nur Wissenswertes über den Weltraum, sondern machen auch lehrreiche Zwischenstopps mit dem Wusel in Ländern wie Schottland und besuchen dort gemeinsam das „Nessie“. Der Hersteller empfiehlt das Hörspiel für Kinder ab fünf Jahren. Allerdings sorgen die gute Synchronisation und die lockere Redensart der Figuren dafür, dass das Hörspielvergnügen vermutlich auch schon für ein früheres Kindesalter geeignet ist.

Rating: ★★★★★ 

Isabell Schulz

Bildquellen:
© Zett-Records
© Manfred Esser

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