Auf vielen Wegen nach Cantus Magus – Interview mit Kinderhörbuch-Autor Jeffrey Wipprecht

20. September 2014 Print This Post


Ein Hörspiel, eine App und in Zukunft auch ein Buch – das alles gibt es Rund um „Minas Abenteuer“. Auf diesen Wegen kann man die zwölfjährige Mina und ihre Freunde nach Cantus Magus begleiten, die Schule für Gesang und Magie. medienbewusst.de hat dem Autor, Jeffrey Wipprecht, einige Fragen zur Entstehung der Geschichte und den verschiedenen Produkten gestellt.

Herr Wipprecht, Sie haben ein Kinderhörspielmusical mit dem Titel „Minas Abenteuer“ konzipiert. Wie würden Sie die Geschichte des Hörspiels zusammenfassen?

Es geht um ein zwölfjähriges Mädchen, das auf die Schule für Gesang und Magie kommt. Cantus Magus. Dort findet sie neue Freunde fürs Leben und muss mit diesen Freunden gemeinsam eine knifflige Aufnahmeprüfung bestehen, um an der Cantus Magus aufgenommen zu werden.

Wie ist die Geschichte zu „Minas Abenteuer“ entstanden?
Die Idee entstand schon 2009. Es war immer schon ein Traum von mir, eine Geschichte für Kinder zu schreiben. Gemeinsam mit einem Freund hatte ich einfach ein paar Ideen zusammengetragen; dabei kam dann „Minas Abenteuer“ heraus. Anfangs hieß es noch „Mina Lavina“, das war der erste Arbeitstitel. Diesen Namen durften wir aber leider nicht mehr verwenden.

Wie ging es danach weiter: von der ersten Idee bis zum Endprodukt?
Lange Zeit blieb das Ende der Geschichte um Mina offen und das noch unfertige Manuskript wanderte erstmal zum Reifen für einige Jahre in die Schublade. 2012 habe ich mir dann meinen Synchronsprecher-Kollegen Christian Zeiger gegriffen, weil er erzählt hat, dass er gerne Hörspiele produziert. Wie der Zufall es so wollte, fand er sofort Gefallen an Minas Abenteuer. Mit neuem Ansporn konnten wir Minas Abenteuer gemeinsam zu einem schönen Ende bringen. Danach hatten wir angefangen uns Gedanken Über die Sprecher-Besetzungen zu machen und erarbeiteten gemeinsam mit Musikern die Musical-Songs sowie die Szenenbilder zusammen mit einem Illustrator. So ist „Minas Abenteuer“ Stück für Stück zum fertigen Produkt geworden.

Hörbuchautor Jeffrey Wipprecht

Wie haben Sie sich für die letztendlichen Sprecher entschieden?
Die Sprecher von Minas Abenteuer mussten neben lebhaftem Spiel vor dem Mikrofon auch singen können und das ist eine kleine Herausforderung. Da wir aber selbst aus dem Synchrongeschäft kommen, wussten wir relativ schnell, wer welche Rolle sprechen und singen sollte.

Der Untertitel von „Minas Abenteuer“ ist „Das Kinder-Hörspielmusical“. Was ist der Unterschied zu anderen Hörspielen?
Wir haben zwei Elemente miteinander verknüpft. Musical und Hörspiel. Beides in einem hat es in dieser Form noch nicht gegeben – zumindest nicht als App für Smartphones und Tablets. Auf CD gab es Kinderhörspielmusicals mit Sicherheit auch schon vorher, allerdings ohne Interaktivität. Die Kinder können bei „Minas Abenteuer“ in der App-Version in die Geschichte eintauchen und sie beeinflussen.

Sie arbeiten im Moment auch an einer Buchversion. Wird dies als Bilderbuch begleitend zum Hören der CD oder als eigenständiges Lesebuch gestaltet?
Zur Zeit sind wir mit einigen Verlagen im Gespräch wie die Buchfassung von „Minas Abenteuer“ aussehen soll. Ich denke, ein Bilderbuch kombiniert mit kurzen Texten würde bei den Kindern gut ankommen. Aber letztlich entscheidet der Verlag, wir können nur Vorschläge machen.

„Minas Abenteuer“ ist zweisprachig, Englisch und Deutsch. War das von Anfang an so geplant?
Ja, wir haben das Kinder-Hörspielmusical damals im Hinblick darauf bewusst gleich zweisprachig produziert, da wir ja auch eine App auf den Online-Markt bringen wollten. Mit der englischen Fassung sprechen wir ein deutlich größeres Publikum an.

medienbewusst.de bedankt sich bei Herrn Wipprecht für das Interview und wünscht auch weiterhin viel Erfolg für die Zukunft.

 

Wiebke Herbers

Bildquellen:
© minasabenteuer.de
© Foto privat

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