Ratgeber


Allgemeines –   Digitale Spiele  –   Fernsehen –   Handy –  Internet –  Kino  –  Musik

Beratung zum Thema „Kinder und Medien“

Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat die Aufgabe, Medien zu bewerten und alle, die aufgrund der aktuellen Gesetzeslage als „jugendgefährdende Medien“ einzustufen sind, in einen Index einzutragen. Neben dieser Aufgabe spielt die Information der Bürger über das Thema „Medienerziehung und Medienkompetenz“ eine große Rolle. Aus diesem Grund finden hier alle Interessierten viele Informationen und Tipps rund um gesetzliche Aspekte des Jugendmedienschutzes und viele Ratschläge und Hinweise zur Medienerziehung. Genauer sind die Informationen zu den jeweiligen Medien – „Fernsehen und Film“, „Computer‑ und Konsolenspiele“, „Internet und Handy“ und „Lese‑ und Hörmedien“ – in den Rubriken „Jugendgefährdung“, „Chancen und Risiken“, „ausgewählte Links“, „Empfehlenswertes“ und „10 Tipps für Erziehende“ aufgeschlüsselt.

Jugendschutz online
Die Seite enthält Links und Kontaktadressen der einzelnen Jugendschutzeinrichtungen der jeweiligen Bundesländer und des Bundes.

Polizei Beratung
Die  polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes gibt mit ihrem Internetauftritt viele Tipps und Hinweise zur Vorbeugung von Straftaten. In diesem Zusammenhang nimmt sie sich auch dem Thema „Medien“ an. So finden Interessierte unter der Rubrik „Vorbeugung“ viele Informationen zum Thema „Sicherheit im Internet“ und zur Medienkompetenz. Außerdem finden Sie unter „Kids und Teens“ Links zu speziellen Polizeiseiten für Kinder (Clickys Welt) und Jugendliche (time4teen.de).

Zappen-Klicken-Surfen
Mit dem Online-Angebot „zappen klicken surfen“ bekommen Erwachsene, die mit der Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu tun haben, Materialen an die Hand, um den aktuellen Entwicklungen auf dem Medienmarkt und den Veränderungen im Medienumgang von Heranwachsenden gerecht zu werden. Hierbei werden die Medien als ein wichtiger Bestandteil des Familienalltages verstanden, wobei sich gleichzeitig für Eltern die Frage des „richtigen“ Medienumganges von Kindern und Jugendlichen stellt. Aus diesem Grund sind zahlreiche Informationen, Beispiele und Anregungen in folgenden Kapiteln aufbereitet: „Medien gehören zum Alltag“, „Medien machen Sorgen“, „Schlau machen über Medien“ und „Heranwachsen und Medienaneignung“. Unter der Rubrik „Arbeitsmaterial“ ist zusätzlich eine Elternbroschüre abrufbar, die wesentliche Informationen im Umgang mit Medien beinhaltet. Außerdem werden unter den drei Kategorien „Kindergarten“, „Grundschule“, „Ältere Kinder/Jugendliche“ verschiedene Artikel zum Thema „Medienumgang“ archiviert.

Beratung: Digitale Spiele

Spielraum.de
„Spielraum – Institut zur Förderung von Medienkompetenz“ ist eine Website der Fachhochschule Köln, die mit Informationen für Eltern und Pädagogen über Computer‑ und Videospiele einen wichtigen Grundstein für die erfolgreiche Vermittlung von Medienkompetenz an Kinder setzen will. Die Webseite teilt sich in drei Bereiche auf: den Spielraum, Level I, Level Ⅱ und Level Ⅲ. Im Spielraum finden Sie allgemeine Informationen zur Webseite und hilfreiche Literatur und Materialien rund um das Thema „Computer‑ und Videospiele und Medienkompetenz“. Im Level Ⅰ werden Computer‑ und Videospiele auf einer allgemeinen Ebene analysiert. Dabei geht es vor allem um die Faszination, die von Computer‑ und Videospiele ausgehen, deren Beziehung zum Kinder‑ und Jugendschutz und deren Chancen und Risiken. In den darauffolgenden Leveln stehen dann zum einen die Inhalte der Spiele und zum anderen deren Einsatz in der Medienpädagogik im Vordergrund.

Spielbar.de
„Spielbar.de“ ist ein Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung. Mit pädagogischen Beurteilungen, aktuellen Themen, einem breiten Wissensspektrum und vielen Fachartikeln wird Eltern und Pädagogen ein sehr guter Wegweiser durch die Welt der Computer‑ und Videospiele gegeben. Neben diesen Informationen ist auch die Meinung der Nutzer gefragt. Denn auf dieser Seite können sich sowohl Eltern und Pädagogen als auch Spieler über Ihre Erfahrungen austauschen und voneinander lernen. Die Seite „spielbar.de“ steht kurz vor dem Relaunch. Bis dahin berichtet die Redaktion im „spielbar-Blog“ über Neues aus der Welt der Computerspiele und präsentiert Beurteilungen aktueller Spieletitel. Die bisherige Seite „Search&Play“ wird bis zum Relaunch parallel weiterbetrieben.

Spieleratgeber
Die Seite „Wissen was gespielt wird‑ Der pädagogische Rategeber für Computer‑ und Konsolenspiele“ hält, was sie verspricht. Denn sowohl zahlreiche Spielebewertungen, die als Ergänzung zur gesetzlichen Alterskennzeichnung der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) dienen, als auch eine Vielzahl von Tipps und Hintergrundinformationen stehen Eltern und Pädagogen zur Verfügung und geben ihnen den nötigen Durchblick in der großen Welt der Spiele. Alle aufgelisteten Spiele wurden unter Anleitung erfahrender Medienpädagoginnen und –pädagogen gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen erprobt und beurteilt. So kommen Kinder beim Spielen auf ihre Kosten, ohne den Eltern Sorgen zu bereiten.

Beratung: Fernsehen

FLIMMO
Auf der Basis von medienpädagogischen Forschungsergebnissen bietet „FLIMMO“ Eltern und Erziehenden Orientierungshilfen zum Thema Kind und Fernsehen und umsetzbare Hilfestellungen. In kurzen Texten werden anschaulich Aspekte des kindlichen Fernseherlebens erläutert, Tipps zur Fernseherziehung gegeben und für Kinder und Eltern Interessantes aus der Fernseh‑ und Medienlandschaft hervorgehoben. „FLIMMO“ stellt Programmangebote für Kinder vor und bewertet diese. Dabei geht es auf Angebote und Darstellungsformen des Fernsehens ein, die Kinder bewegen und erläutert die Gründe für dieses Verhalten. „FLIMMO“ verfolgt dabei das Ziel, die Sichtweisen der Kinder auf das aktuelle Fernsehangebot offen zu legen. Eltern und Erziehenden soll somit Mut für eine Fernseherziehung gemacht werden, welche die Kompetenz der Kinder fördert.

Beratung: Handy

Handy-in-Kinderhand
„Handy-in-Kinderhand“ ist ein Onlineangebot der „Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern e.V.“, das vor allem Eltern anspricht. Diese sollen durch wichtige Informationen und Tipps rund um das Thema Handysicherheit bei ihrer Aufgabe, der Medienerziehung ihrer Kinder, unterstützt werden. Ein weiteres Anliegen der Seite ist die Vermittlung zwischen Eltern‑ und Kinder‑ bzw. Jugendinteressen bei Streitpunkten. Abgerundet wird das Angebot durch Links von weiteren Internetadressen zum Thema Handy und Kinder.

Handywissen. de
Auf dieser Website der „Landesstelle Kinder‑ und Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V.“ finden Eltern und Pädagogen eine Vielzahl von Informationen zum Thema „Handy und Kinder‑ und Jugendschutz“. Die Informationsvielfalt erstreckt sich dabei über Handyforschung, Risiken und natürlich auch pädagogische und kreative Möglichkeiten des Mediums Handy.

Beratung: Internet

BIBER
Dieses Projekt von „Schulen ans Netz e.V.“ befasst sich hauptsächlich mit der Entwicklung onlinegestützter medienpädagogischer Lehrlösungen für Grundschulen und Kitas. Ziel dieses Onlineangebotes ist es, pädagogische Fachkräfte auf dem Gebiet der Medienerziehung zu qualifizieren und zur Kooperation anzuregen. Um auch Eltern mit dem Thema „Medienerziehung“ vertraut zu machen, finden LehrerInnen ebenfalls Tipps zur Gestaltung eines Elternabends zu dieser Problematik. Neben diesen praktischen Ratschlägen stehen außerdem aktuelle Studien‑ und Fachberichte zum Thema Medienerziehung sowie Rezensionen zu empfehlenswerten Fachmedien und Spiel‑ bzw. Lernsoftware zur Verfügung.

Chatten ohne Risiko?
Dieses Onlineangebot beschäftigt sich mit einer für Kinder sehr gefährlichen Internetanwendung: dem Chat. Um den Kleinen jedoch nicht generell das Chatten verbieten zu müssen, finden Eltern auf dieser Seite kritische Bewertungen von zahlreichen Chatrooms und Instant Messengern. Zusätzlich finden auch Lehrer Hilfestellungen, um das Thema Chatten, sinnvoll in den Unterricht einfließen zu lassen. Mit dem Mix aus einem sicheren Wegweiser durch die zahlreichen Kinderchats und vielen Hintergrundinformationen über die Gefahren dieser Kommunikationsform, bekommen sowohl Eltern als auch Pädagogen ein hilfreiches Instrument an die Hand, um das Risiko beim Chatten ihrer Kinder einzudämmen.

fragFINN
„FragFINN“ ist ein Projekt der Initiative „Ein Netz für Kinder“. Das Ziel dieser Initiative ist die Schaffung eines Surfraumes für Kinder bis 14 Jahre, der somit nur Seiten enthält, die für Kinder unbedenklich sind. Diese sogenannte „Whitelist“ wird dabei von einem Team von Medienpädagogen zusammengestellt, regelmäßig aktualisiert und kontrolliert. Mit „fragFINN“ lernen Kinder das Internet entlang ihrer Interessen und Bedürfnisse in seiner Vielfalt zu nutzen. Zum weiteren Schutz stellt die Seite auch eine Kinderschutzsoftware zur Verfügung. Die Website wird von der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter e.V. betreut.

Klicksafe.de
„Klicksafe.de‑ Der deutsche Knotenpunkt im europäischen Netzwerk“ ist ein Projekt der Europäischen Kommission, dessen Ziel die Aufklärung der Bevölkerung über die Sicherheitsrisiken im Internet ist. Hier finden Sie alle aktuellen Entwicklungen und Informationen rund um die Sicherheit im Internet, Unterrichtsmaterialien zur Ausbildung von Medienkompetenz und zahlreiche Beratungs‑ und Beschwerdestellen zum Thema.

NetKids
Diese Initiative der Journalistin Beate Krafft-Schöning macht sich für den Jugendschutz im Internet stark. Mit zahlreichen Tipps, Präventionsmaßnahmen und Bewertungen von Chat‑ und Internetangeboten für Kinder wird Eltern, Pädagogen und der gesamten Öffentlichkeit ein sehr gutes Instrument bereitgestellt, um Kinder und Jugendliche vor den Gefahren im Internet, insbesondere bei Chats, zu schützen.

Saferinternet.at
Die Webseite der Initiative „Saferinternet.at“ hilft Internetnutzern beim sicheren Umgang mit dem Medium Internet. Dabei zeichnet sich dieses Angebot durch die Hilfestellungen für eine breite Zielgruppe –Kinder, Jugendliche, Eltern, Lehrer und Unternehmen‑ aus. Somit können die Probleme des Internets aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden und letztendlich gemeinsam für einen sicheren Internetumgang gearbeitet werden. Dabei helfen zahlreiche Informationen zu Themen, die das Internet betreffen. Wobei hier nicht nur die Risiken, sondern auch die positiven Einsatzmöglichkeiten des Internets aufgezeigt werden.

Beratung: Kino

Kinderkinobüro des Jugendkulturservice
Auf der Seite des „Kinderkinobüro des JugendKulturService“ finden Sie ein vielseitiges Kinder‑ und Jugendkinoprogramm. Dabei begleitet Sie Theo Tintentatze, der Kinolöwe, durch die Seite und präsentiert den „aktuellen Kinofilm des Monats“ für  Kinder im Grundschulalter und „Kino ab 10“ für alle größeren Kinder ab zehn Jahren. Die Informationen sind auf den Raum ausgerichtet, können aber für alle Interessierten in ganz Deutschland hilfreich sein.

Kinder im Kino
„Kinder im Kino“ ist eine Seite der „Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern e.V.“ und gibt hilfreiche Informationen und Tipps für Eltern und Pädagogen rund um das Thema Kino. So finden Sie in der Rubrik „FSK“ alles Wissenswerte über die FSK‑ Alters‑ und Zeitbeschränkungen im Kino. Weitere Hintergrundinformationen verbergen sich zum einen hinter der Rubrik „Filmerleben“, in der es um die Wahrnehmung von Kindern in verschiedenen Altersgruppen geht, und zum anderen unter „Filmwissen“, wo Sie viele allgemeine Informationen über Kinofilme finden. Details über aktuelle Kinofilme sind Sie unter „Empfehlungen“ aufgelistet. Mit einer genauen Filmbeschreibung und sowohl Altersangaben der FSK als auch medienpädagogische Altersempfehlungen steht dem Kinobesuch mit Ihrem Kind nichts mehr im Wege. Für weitere Informationen finden Sie unter „Fachstellen“ viele Links zu weiteren Beratungsstellen.

Kinder‑ und Jugendfilmzentrum in Deutschland
Die Seite „Kinder‑ und Jugendfilmzentrums (KJF)“ ist eine Fundgrube für Informationen zu  Filmen, die nicht im normalen Kinoangebot zu finden sind. So haben die Filme der „KJF-Edition“ entweder auf nationalen oder internationalen Festivals Preise und Auszeichnungen gewonnen oder sind aufgrund ihres thematischen Schwerpunktes von großer Bedeutung für Kinder und Jugendliche. Im Onlinemagazin „Top-Videonews“ finden Ihre Kleinen dann viele interessante Informationen über die neusten Veröffentlichungen im Bereich DVD und Videos und viele weitere Specials. Die daraus gewonnenen Informationen und Anregungen kann Ihr Sprössling dann auf den zahlreichen Veranstaltungen und Wettbewerben der KJF in die Praxis umsetzen.

Beratung: Musik

Musikwissenschaften.de
Das Portal „Musikwissenschaften.de“ möchte seinen Nutzern sowohl musikwissenschaftlich interessante Informationen als auch interaktiven Online-Programmen zum Training musikalischer Grundfertigkeiten zur Verfügung stellen. Diese Ziele sind in drei Bereiche verwirklicht: Zum einen in dem interaktiven Bereich, der viele Spiele zur Förderung der musikalischen Fähigkeiten bereitstellt und zum anderen in einem separaten Bereich für Kinder mit vielen Spielen und einem Servicebereich mit nützlichen Programmen zum Druck von Noten und Tabulaturen. Abgerundet wird dieses Angebot durch Links zu vielen Musikschulen, in denen Ihr Kind das Erlernte umsetzen kann.

Musikpädagogik-online.de
„Musikpädagogik-Online“ ist ein Informationsportal für Schulmusik, Instrumentalunterricht und allgemeine Musikpädagogik. Hier finden Lehrer viele aktuelle Informationen aus dem Bereich Musik und Adressen für Weiterbildungen, Initiativen und Verbände. Bei der Unterrichtsgestaltung helfen die Artikelsuche in zahlreichen Musikzeitschriften und die Rubrik „treffpunkt Unterricht“ mit Weblinks zu Unterrichtsmaterialien, Programmen und Informationsstellen. Im Bereich „musicademy“ entdecken Sie lebendige Musikgeschichte und Musiktheorie – Hörbeispiele, Videos, Informationen und umfangreiches Download-Material – auch für den Unterricht. Zusätzlich stehe Ihnen weitere Informationen in den Rubriken Grundschule, Klasse 5–13 und Instrumentalunterricht zur Verfügung.

Kinder brauchen Musik
„Kinder brauchen Musik“- ist eine Stiftung für eine aktive musikalische Kindheit und wurde von Rolf Zuckowski gegründet. Auf der Seite finden Sie viele Projekte der Stiftung und Literaturtipps zum Thema „Kinder und Musik“.