Lexikon der Fachbegriffe


A

AAC (vom engl.: Advanced Audio Coding) ist ein Audiokompressionsverfahren, das die Schwächen des MP3‑ Verfahrens vermindert und so eine bessere Qualität erreicht.

Adventure-Spiele In diesem Computerspielgenre ist der Spieler bei der Handlung und Interaktion in der Form beteiligt, dass er Rätsel und Geheimnisse löst und bestimmte Gegenstände und Artefakte sucht. Die ersten Spiele dieser Gattung waren textbasiert, doch die Gattung entwickelte sich zu sogenannten Point-and-Click-Spielen weiter. Hierbei muss der Spieler gezielt Objekte anklicken und löst dadurch eine Handlung aus.

Android ist ein Betriebssystem für mobile Endgeräte,vornehmlich mit Touchscreen, das von der Open Handset Alliance entwickelt wurde. Unter anderen ist auch Google Mitglied dieser Allianz und trägt maßgeblich zum Erfolg dieses Betriebssystems bei.

Anime ist eine Abkürzung für Animation und bezeichnet, meist in westlichen Ländern, in Japan produzierte Animationsfilme. Als Vorlage dieser Filme dienen die, ebenfalls aus Japan stammenden, Mangas (siehe „Manga“)

Animation ist im engeren Sinne eine Technik, bei der durch das Erstellen und Anzeigen von einzelnen Bildern für den Betrachter ein bewegtes Bild geschaffen wird

Anklopfen Ein Dienst im Mobilfunknetz, der während eines Gesprächs auf einen weiteren Anruf hinweist. Das neu ankommende Gespräch kann angenommen und das alte in der Leitung gehalten werden.

App ist die Kurzform für Application und bezeichnet Anwendungensprogramme, die auf mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets installiert werden können. Diese Anwendungen sind auf das Betriebssystem angepasst und erlauben es, die Funktionen des Smartphones oder Tablets um Bedienelemente, Spiele, Informationsanwendungen und vieles mehr zu erweitern. Apps werden von Anbietern unterschiedlicher Betriebssysteme im Internet teilweise kostenlos, teilweise kostenpflichtig angeboten. So bietet z.B. Apple mit dem App Store eine Plattform für iPhone/iPad – Besitzer, um auf das Betriebssystem angepasste Apps zu erwerben. Android Kunden können sich hingegen auf dem Android Market bedienen.

Audacity ist ein freier Audioeditor und –recorder. Mit dem Programm ist eine Bearbeitung von Audiodateien auf beliebig vielen Spuren möglich. Häufig wird er zur Erstellung von Podcasts verwendet.

Audio – on – Demand (eng.: Audio auf Anforderung) Damit kann man Audiodateien aus dem Internet entweder herunterladen oder per Stream anhören. Zum Teil kann dieser Dienst kostenfrei bei Rundfunkanbietern genutzt werden.

Augmented Reality Unter Augmented Reality ist die Erweiterung der Realität um computergenerierte, virtuelle Elemente zu verstehen. Hierbei soll durch eine Ansprache alle Sinnesorgane für den Nutzer das Gefühl entstehen, dass reale und virtuelle Objekte in einer 3D-Welt verschmelzen (Mixed Reality). Diese Erweiterung der Wahrnehmung kann mit Hilfe einer speziellen Software und durch die Unterstützung von Kameras und Trackinggeräte realisiert werden. Diese notwendigen technischen Hilfsmittel werden unter dem Begriff ARS (Augmented Reality-System) zusammengefasst.

B

BJF (Bundesverband Jugend und Film e.V.) unterstützt die Filmarbeit für und mit jungen Leuten und Kindern

Blog oder auch Weblog. Im Internet als Webseite veröffentlichte Tagebücher. Hier können Personen (Blogger) Berichte über Meinungen, Erlebnisse und Geschehnisse auf einer eigenen Internetseite veröffentlichen (bloggen). Eine einfache Möglichkeit, Blogs zu erstellen und zu bearbeiten, bietet die Software WordPress. Üblicherweise werden die einzelnen Einträge nach Datum sortiert auf der Webseite in Spaltenform angeordnet und erhalten somit den Charakter eines Journals. In der benachbarten Spalte können verschiedene Elemente, wie Kategorien, Schlagwörter, Kalender oder empfehlenswerte Links (Blogroll) angeordnet werden. Die Gesamtheit aller Blogs im Internet wird als sogenannte Blogosphäre bezeichnet.

Blue Screen Verfahren (eng.: blaue Leinwand). Dank dieses Verfahrens können sich die Schauspieler in die unwirklichsten Gegenden wagen. So wird es möglich gemacht, auf einem überdimensionalen Hund durch den Himmel zu fliegen, an Hauswänden rumzuklettern oder gegen fiese Aliens zu kämpfen und das alles, ohne dass sie sich aus dem Filmstudio bewegen müssen. Die Schauspieler befinden sich vor einer blauen beziehungsweise grünen Leinwand und spielen ihre Rolle so, als würden sie sich in dieser fiktiven Umgebung befinden. Der Hintergrund wird erst im Nachhinein mit Hilfe des Computers hinzugefügt.

Bluetooth Damit wird ein neuer Standard für drahtlose Datenübertragung über eine Entfernung bis derzeit zehn Metern bezeichnet. Im Gegensatz zur Infrarot‑Übertragung wie beispielsweise in Fernbedienungen ist bei der neuen Technik keine unmittelbare Nähe zwischen den Geräten nötig.

Broadcasting (eng.: Sendung) Ein Broadcast in einem Computernetzwerk ist eine Nachricht, bei der Datenpakete von einem Punkt aus an alle Teilnehmer eines Netzes übertragen werden.

Browser (eng.: Durchstöberer) Ist ein Programm zur Darstellung verschiedenen Dokumente aus dem Internet auf einem Computer. Die am meist vertretenen Browser sind Microsoft Internet Explorer, Mozilla und sein Ableger Firefox.

Browser-Games Spiele, die ohne das Installieren von externer Software über den jeweiligen Internet-Browser nutzbar sind.

Button ist die englische Bezeichnung für Knopf. Im Internet werden so auch Bedienelemente bezeichnet, die angeklickt werden können, um Funktionen auszuführen.

Chat, chatten (eng.: plaudern) Hierbei unterhalten sich zwei oder mehr Chat-Teilnehmer über das Internet mit Hilfe von Tastatur und Bildschirm in dafür eingerichteten virtuellen Räumen.

Controller Zur Steuerung der Konsolen sind, anders als bei herkömmlichen PCs, nur selten Tastatur und Maus von Nöten. Durch die Abstimmung auf den Spielgebrauch stehen andere Eingabegeräte im Vordergrund. Gamecontroller beinhalten meist wenige Elemente, je nach Hersteller in abgewandelter Form. Eingabetasten, teils mit Richtungstasten als Steuerkreuz angeordnet, findet man genauso wie Touchscreen-Displays bei einigen Handheld-Konsolen.

Cutter (vom engl. cut: schneiden); ähnlich wie der Regisseur besitzt der Cutter einen sehr großen Einfluss auf das Endprodukt. Indem er einzelne Szenen schneidet und mit einer passenden Musik hinterlegt, ist er in der Lage dem Medienprodukt eine bestimmte Wirkung zu verleihen. Meistens werden die Bereiche Tonschnitt und Musikbearbeitung von extra Toncuttern übernommen, so dass sich der Bildcutter alleine auf das Zuschneiden einzelner Sequenzen und Szenen beschränkt.

Crossmedial (vom engl. crossmedia: medienkreuzend) mit crossmedial wird die Publikation eines Medieninhaltes über mehrere Mediengattungen hinweg verstanden. Beispiel: Der Inhalt einer Fernsehsendung wird ebenso auf der Internetseite publiziert.

Cybermobbing/Cyberbulling ist die Beleidigung, Bedrohung und Bloßstellung von einer Personen im Internet über Chats, Foren, Webseiten etc.

Cyberspace eine virtuelle Welt – das Internet wird oft so bezeichnet.

DECT (engl. digital verbesserte schnurlose Telekommunikation) ist ein Standard für schnurlose Telefone. Diese Telefone werden vor allem im häuslichen Gebrauch eingesetzt und bestehen aus einer Basisstation und dem schnurlosen Telefon. Dabei kommunizieren diese mit Hilfe der Aussendung von elektromagnetischer Strahlung, die bei neueren Telefonen sehr gering ist und weit unter dem gesundheitsgefährdenden Grenzwert liegt.

Desktop ist die Arbeitsoberfläche eines Betriebssystems. Auf ihr befinden sich verschiedene Programmsymbole. Vergleichbar ist diese Benutzeroberfläche mit einem Schreibtisch.

Digital Natives bezeichnet die Generation, die nach 1980 geboren ist, Zugang zu digitalen Medien besitzt, mit diesen aufgewachsen ist und die Fähigkeit besitzt, diese entsprechend zu nutzen. Diese Kriterien zusammen sind maßgeblich dafür, eine Person als Digital Native zu bezeichnen. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

Digitalradio Radio kann auch über digitale Kanäle übertragen werden. Das hat den Vorteil, dass mehr Programme als beim analogen Radio empfangen werden können, da man nicht an bestimmte Frequenzen gebunden ist. Störungsfreie und qualitativ hochwertigere Übertragung wird so ermöglicht. Ziel der EU‑ Kommission ist es den analogen Rundfunk bis 2012 vollständig durch den digitalen ersetzen.

Doku-Soap Eine Form des sogenannten Reality-TV. Hierbei werden Personen scheinbar dokumentarisch in ihrem Alltag begleitet. Oft werden Ereignisse dabei in Teilen inszeniert, nachgestellt und serialisiert. Beispiele dafür sind „Die Super Nanny“ (RTL) und „Frauentausch“ (RTL2).

Domain bezeichnet die logisch aufgebaute Gliederungseinheit des hierarchisch strukturierten Domain Name Systems (DNS). Im Internet wird darunter ein Teilbereich der URL verstanden. So unterscheidet man zwischen der Top-Level Domain, die das Landeskennzeichen angibt (de) sowie zwischen First-Level-Domain (bspw. medienbewusst) und Serverdomain (www). In Deutschland werden Domains vom der zentralen Registrierungsstelle DENIC vergeben und kontrolliert.

Download (eng.: herunterladen) ist ein Begriff aus der elektronischen Datenverarbeitung. Er bezeichnet die Übertragung einer oder mehrerer Dateien von einem Server zum Rechner. Neben dem deutschen „herunterladen“ werden umgangssprachlich auch die Begriffe „downloaden“, „saugen“ oder „ziehen“ verwendet.

Duales Rundfunksystem Die deutsche Rundfunklandschaft besteht seit den Achtziger-Jahren aus dem gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ARD und ZDF) mit Grundversorgungsauftrag und dem werbefinanzierten privaten Rundfunk (z.B. RTL, Sat.1).

DVB (vom engl. Digital Video Broadcasting: Digitales Fernsehen) steht für Digitaler Fernsehrundfunk. DVB bezeichnet in technischer Hinsicht die standardisierten Verfahren zur Übertragung von digitalen Inhalten.

DVD (vom engl. Digital Versatile Disk: digitale vielseitige Scheibe) Als Nachfolger der in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelten CD-ROM verfügt die ’Digital Versatile Disc’ über eine erhöhte Speicherkapazität. Die Daten werden in Erhöhungen und Vertiefungen in der Reflexionsschicht gespeichert. In einem DVD-Recorder werden die einzelnen Rillen abgetastet und somit das Gespeicherte zu einem Bild umgewandelt. Im Gegensatz zur CD liegen hier die Daten viel dichter beisammen, was dazu führt, dass DVDs anfälliger für Verschmutzungen und Kratzer in der Oberfläche sind.

E

eEtiquette So wie es mit dem Knigge ein Buch mit Richtlinien über das angemessene Verhalten in der Gesellschaft gibt, gibt es auch Leitlinien für das Benehmen in der digitalen Welt. Diese werden als eEtiquette bezeichnet.

Ego-Shooter gibt es seit Mitte der 90er Jahre. Der Begriff entsteht dadurch, dass der Spieler in Egoperspektive seines Spielcharakters dem Spielverlauf folgt und meist das reaktionsschnelle Abschießen von virtuellen Gegnern als Ziel hat. Die Handlung bewegt sich in einer oft realistischen 3D-Welt, in der der Spieler bestimmte Aufgaben erledigen muss.

E-Learning Einsatz  elektronischer oder digitaler Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation

E-Mail Damit können einfache Textmitteilungen oder auch angehängte Dateien blitzschnell versandt werden. E-Mails werden von einem Dienst zum anderen geschickt und in Postfächern abgelegt.

Emoticons sind kleine Smileys (Grinser), die Gefühle und Ironie grafisch zum Ausdruck bringen sollen. Sie werden vor allem bei Formen der digitalen Kommunikation (wie E-Mail, Chat, Instant Messenger) verwendet.

F

Flatrate ist ein Vertrag, bei dem der Nutzer unabhängig von der Dauer und Häufigkeit der Nutzung immer den gleichen Betrag zahlt. Dieser Vertrag ermöglicht zum Beispiel das ständige Nutzen von Internet über den gesamten Tag hinweg.

Free-2-Play Spiele Meist Online‑ bzw. Browser-Spiele, die ohne Bezahlung (zumindest in Teilen) nutzbar sind.

FSK steht für Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft und ist für die Prüfung von Filmen, Videokassetten und DVDs zuständig. In Deutschland wird jeder Film, der veröffentlicht werden soll von diesem Kontrollgremium geprüft und für eine bestimmte Altersklasse freigegeben. Außerdem werden Filme auf Feiertagstauglichkeit untersucht.

G

Geocachen, auch GPS-Schnitzeljagd, beschreibt eine Art moderne Schatzsuche. Ausgesuchte Verstecke („Caches“) werden anhand geopraphischer Daten im Internet veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden.

GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs‑ und mechanische Vervielfältigungsrechte) ist die Verwertungsgesellschaft, die in Deutschland die Nutzungsrechte von Komponisten, Textdichtern, Verlegern von Musikwerken bezüglich des Urheberrechts wahrnimmt

Gigabyte/Megabyte sind Maßeinheiten, die in der Informationstechnik eine Datenmenge angeben. Man beschreibt so die Menge der Daten, die übertragen werden.

Googlen Aufgrund der Popularität der Internetsuchmaschine Google wird dieser Begriff mittlerweile als Synonym für „Im Internet Suchen“ benutzt.

GPRS (vom engl.: General Packet Radio Service: „Allgemeiner paketorientierter Funkdienst“) Technik für die schnellere Datenübertragung in Mobilfunknetzen. Übertragen werden einzelne Datenpakete; die Gebühren werden nach Datenmenge und nicht nach Verbindungszeit berechnet.

GSM-Ortung (vom engl.: Global System for Mobile Communication) beschreibt die Ortung eines Mobiltelefons, welches mit Hilfe von GSM betrieben wird. GSM ist dabei ein Standard für digitale Mobilfunknetze, welcher vom Großteil der Mobilfunkkunden genutzt wird.

H

Handheld-Konsole (Beispiel: Playstation Portable, Nintendo DS) ist ein tragbares elektronisches Gerät zum Spielen von Videospielen. Sie bilden die Ausnahme bei den Spielekonsolen, da sie bereits einen Bildschirm, Lautsprecher und Bedienelemente beinhalten. Sie sind leicht transportabel und durch Akkus überall zu betreiben. Die Spiele werden über spezielle Speichermedien oder Speicherkarten vertrieben.

Happy-Slapping (eng. fröhliches Schlagen) Damit wird eine Körperverletzung auf meist unbekannte Passanten, aber auch Mitschüler oder Lehrer bezeichnet. Die meist jugendlichen AngreiferInnen laufen dabei zum Beispiel auf ihr Opfer zu und schlagen es ins Gesicht.

Hersteller/Producer Hiermit sind Entwickler von Konsolen gemeint. Zu den bekannten Konsolen zählt die Playstation von Sony, inzwischen in der dritten Generation auf dem Markt. Genauso gehören dazu die Geräte des typischen Konsolenhersteller Nintendo mit dem Gamecube, der Wii oder dem Nintendo DS als Handheld-Konsole. Auch Softwarehersteller Microsoft ist seit einigen Jahren mit der X-Box auf dem Markt aktiv.

Homepage Im eigentlichen Sinne ist dies die Startseite eines Internetangebots. Oft wird eine Webseite umgangssprachlich auch als Homepage bezeichnet.

Hörbuch Im Gegensatz zum Hörspiel wird das Hörbuch nur von einem Sprecher erzählt. Der Text eines beliebigen Genres wird wie bei einer Lesung vorgetragen.

Hörspiel Das Hörspiel ist die einzige Kunstform, die der Hörfunk hervorgebracht hat. Charakteristisch sind die verteilten Sprecherrollen, die ein individuelles Hörerlebnis schaffen. Ein Regisseur koordiniert die Dialoge, Monologe, Streitgespräche und Berichte, die die Erzählung prägen.

Infrarot Digitale Daten können schnurlos versandt werden. Als Infrarotstrahlung bezeichnet man in der Physik elektromagnetische Wellen.

Instant Messenger (Bsp. ICQ) Ist ein Programm, mit dem man in Echtzeit chatten kann. Als Instant Messaging bezeichnet man ein Service über das Internet‑ und auch Handy-User miteinander Informationen austauschen können und wissen, wann wer online ist/geht. Mit Messaging-Programmen kann man auch Dateien wie Texte, Bilder oder Musik austauschen.

Internet-Bullying, Cyber-Mobbing oder –Bullying bezeichnet gezieltes Beleidigen, Beschimpfen oder Bloßstellen von anderen durch moderne Kommunikationsmittel. Vorwiegend von Schülern betrieben, kommt es beispielsweise per SMS, E-Mail oder im Chat vor. Opfer sind hier vor allem Mitschüler, Mädchen und Lehrer.

IP-Adresse ist eine Adresse, die jedem Rechner im Internet zugeordnet wird. Dies ist vor allem für die Datenübertragung im Internet notwendig, da mit Hilfe der IP-Adresse jeder Rechner identifizierbar ist. Die Abkürzung IP bedeutet Internetprotokoll. Dieses Protokoll ermöglicht die Adressierung der einzelnen Rechner und die Datenübertragung im Internet.

iPod ist ein tragbares Abspielobjekt für Audio‑ und Videodateien, das von Tony Fadell erfunden wurde. Er kann Dateien der Formate MP3, AAC, AIFF, WAV, Apple Lossless, Audible und Protected AAC wiedergeben.

iTunes/Music-Store Sogenannte Music-Stores wie z.B. iTunes (Apple) sind digitale Einkaufsplattformen im Internet, auf denen legal und gegen Bezahlung Musik erworben werden kann.

J

JIM-Studie (Abkürzung für Jugend, Information, (Multi‑) Media) Die JIM-Studie wird seit 1998 jährlich vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest in Zusammenarbeit mit der Stiftung Lesen durchgeführt. Dabei wird die Mediennutzung und Medienausstattung deutscher Jugendlicher thematisiert. Die Studie wird seit Beginn stets mit einer repräsentativen Stichprobengröße der 12 bis 19 Jährigen vollzogen, was ihre Relevanz verdeutlicht.

Jump’n’Run Mit diesem Genre sind Spiele gemeint, in denen man sich durch Level springend und laufend bewegt (Jump’n’Run, Englisch für springen und rennen). Bei dieser Art der Computerspiele kommt es vor allem auf die Geschicklichkeit des Spielers an. Ein weiteres wichtiges Element sind die Endgegner, die sogenannten Bosse.

K

KIM-Studie (Abkürzung für Kinder und Medien) Die Studienreihe KIM untersucht seit 1999 den Medienumgang von Kindern in Deutschland. Im Gegensatz zur JIM-Studie konzentriert sich diese Studie vorrangig auf Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren und zusätzlich auf deren Erziehungsberechtigte. Die Langzeitstudie ist ebenso ein Projekt des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest in einer Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz (LMK).

KI.KA (Abkürzung für Kinderkanal) Der Kinderkanal ist ein öffentlich-rechtlicher Fernsehsender für Kinder von ARD und ZDF. Bereits am 1. Januar 1997 ging der Spartenkanal auf Sendung. Seinen Sitz hat der Sender in der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt. Er ist ein Gemeinschaftsprojekt von ARD und ZDF, die beide zur Hälfte am Sender beteiligt sind. Das werbefreie Spartenprogramm wird für drei bis 13 Jährige Zuschauer produziert.

Let’s Play (eng.: lasst uns spielen) bezeichnet das Vorführen und Kommentieren des Spielens eines Computer-oder Videospiels

Link (eng.: Verknüpfung, Verbindung, Verweis) bezeichnet eine Stelle in einem Dokument, die per Mausklick aktiviert werden kann. Dabei wird eine Datei (Bsp. Dokumente, Verweis zu anderen Webseiten) geladen, auf das sich der Querverweis bezieht.

Literacy-Erziehung beschreibt jenes Feld der Erziehung, das Lese‑/Schreibfähigkeiten und den Umgang mit kommunikativen, symbolischen Systemen fördern soll.

Mailbox Bezeichnung für ein Postfach, zum Beispiel bei einem Online-Dienst. Ein spezielles Verzeichnis zur Aufbewahrung und zum Transport von E-Mail.

Manga (japanisch: schöne Bilder) bezeichnet einen japanischen Comic. Dieser wird in japanischer Leserichtung, also von rechts nach links und von hinten nach vorn gelesen. Der görßte Unterschied zu den westlichen Comics lässt sich in der Gestaltung der Figuren finden. Diese haben immer sehr große Augen, kleine Nasen und auffallende Frisuren. Die Verfilmung eines Mangas wird als Anime bezeichnet (siehe „Anime“)

Mediathek bescheibt heutzutage im Allgemeinen Online-Archive, in denen Rundfunksender Video-on-Demand-Angebote für den Nutzer bereitstellen. Diese Angebote enhalten meist Inhalte, die bereits im Programm des betreffenden Senders ausgestrahlt wurden, können aber auch (wie im Fall von ARD und ZDF) sogenannte Web-First-Veröffentlichungen (Erstveröffentlichung im Internet) sein.

M-Learning bezeichnet das Lernen mit mobilen Medien, wie beispielsweise Smartphone-Apps

Memory Stick (eng.: Speicherstift) ist ein digitales Speichermedium für Daten jeglicher Art. Lediglich die Maximalgröße ist vorgegeben.

Microblog Unter einem Microblog, wie bspw. twitter, ist ein Soziales Netzwerk zu verstehen, der es ermöglicht, blogähnliche Einträge zu veröffentlichen. Der größte Unterschied besteht dabei in der Zeichenbegrenzung von max. 140 Zeichen. Somit lässt sich das Microblogging im Internet mit dem Schreiben einer SMS vergleichen.

MMS (vom engl.: Multimedia Message Service: Multimedialer Nachrichtenservice) Ein aus dem SMS (Small Message Service) weiterentwickelter Dienst zur Übertragung von Texten, Bildern und kurzen Filmen über das mobile Telefonnetz.

MP3 (Abkürzung für MPEG-1 Audio Layer 3) ist ein Audiokompressionsverfahren, das sich psychoakustischen Prinzipien bedient, um eine hohe Kompressionsrate bei einer vergleichsweise hohen Qualität zu erreichen. Der Mensch hört einige Frequenzen besser als andere, woran sich das MP3-Verfahren anpasst. Nur für den Menschen hörbare Audiosignale werden überhaupt gespeichert. Nachfolgeverfahren sind das AAC und das Vorbis-Verfahren.

Multicasting Gleichzeitiges Versenden von Nachrichten an mehrere Teilnehmer unter Verwendung einer Adresse oder Nachrichtenkennung.

Musikpädagogik ist die Wissenschaft von Lehr‑ und Lernprozessen, die durch Musik unterstützt werden. Musikerziehung meint weitestgehend dasselbe, wurde aber durch den Missbrauch des Begriffs durch die Nationalsozialisten negativ konnotiert. Im Dritten Reich wurde die Musikerziehung, wie andere Aspekte des kulturellen Lebens, gleichgeschaltet. Nur „deutsche“, der Ideologie des Regimes entsprechende Musik durfte behandelt werden.

Musiktauschbörse Hier können Internetbenutzer Musikdateien austauschen. Beim so genannten Filesharing befinden sich die Dateien auf den Computern der Nutzer, die sie zur Verteilung frei geben können. Viele Dateien sind allerdings urheberrechtlich geschützt und ihr Anbieten ist damit eine Urheberrechtsverletzung.

N

Nick (Abkürzung für Nickelodeon) Nickelodeon ist ein Kinderfernsehsender, der weltweit mit rund 30 Ablegern existiert. In Deutschland startet das Spartenprogramm am 12. Dezember 2005 unter dem Namen Nick. Durch die Übernahme der Frequenzen des Musiksenders MTV 2 Pop, konnte sich Nickelodeon auch am deutschen Markt etablieren. Die Kernzielgruppen sind wie beim direkten Konkurrenten KI.KA die drei bis 13 Jährigen.

O

Oscar – Filmpreis oder auch ‛Academy Award[s]®’ ist der wohl bekannteste Preis der Filmbranche, der international jedes Jahr verliehen wird. Im Mai 1929 wurden zum ersten Mal die Akteure für ihre schauspielerische Arbeit geehrt, kurz nachdem die Zeit der Stummfilme endete. Die Preisverleihung findet jedes Jahr im Frühjahr in Hollywood statt und ist zu einem der größten Zusammentreffen der „Spitzenklasse-Schauspieler“ geworden. Mittlerweile kennt jedes Kind die goldene Figur, die als Preis überreicht wird.

P

PEGI (Pan European Game Information) ist das erste europaweite Alterseinstufungssystem für Computerspiele

Podcast (vom engl. iPod und Broadcasting: Bewegtbilddatei). Es handelt sich dabei um eine Hör‑ oder Bewegtbilddatei, die über das Internet, genauer gesagt über einen (RSS‑)Feed bezogen werden kann. Mit Hilfe eines Podcasts kann man Radio‑ oder Fernsehsendungen zu einem für sich günstigen Zeitpunkt unabhängig von Sendezeiten abrufen.

Polyphone Klingeltöne Mobiltelefone, die polyphone Klingeltöne abspielen können, geben mehrere Stimmen beziehungsweise Instrumente gleichzeitig wieder, so können ganze Songs abgespielt werden

Pro-Ana Szene/Bewegung im Internet, deren Mitglieder die Essstörung „Anorexia nervosa“ positiv darstellen und sich in Foren dazu ermutigen, durch Abmagern einem dünnen Schönheitsideal näher zu kommen. Selbst wenn es bedeutet, ein ungesundes oder gar gesundheitsgefährdendes Untergewicht zu erreichen.

Produktplatzierung (engl. Product Placement) In Deutschland im Kern verbotene Form der Werbung (Schleichwerbung) in Film und Fernsehen. Seit April 2010 allerdings gem. 13. RÄStV unter Beachtung verschiedener Regelungen für bestimmte Sendeformate zulässig. Dies gilt für fiktionale Programme (Kinofilme, TV-Serien, Fernsehfilme), Sportfilme und Sendungen der leichten Unterhaltung. Verboten ist die PP insbesondere in Nachrichtensendungen, Kindersendungen, Ratgeber‑ und Verbrauchersendungen sowie Sendungen zum politischen Zeitgeschehen. Ist die Platzierung von Produkten gegen Entgelt für private Sender in den genannten Sendeformen erlaubt, so gelten für die öffentlich-rechtlichen Anstalten ungleich strengere Regelungen. Produktplatzierungen müssen zu Beginn und am Ende einer Sendung, sowie nach jeder Werbepause gekennzeichnet werden.

Public Viewing (eng.: öffentliches Sehen) bezeichnet die Liveübertragung von Sportveranstaltungen, wie der Fußball-WM/EM oder anderen Großveranstaltungen auf einer Großbildleinwand

R

Raubkopie Eine urheberrechtswidrig hergestellte Kopie eines (meist) digitalen Datenträgers (z.B. CD, DVD).

RealAudio ist ein Audiodatenformat, das in erster Linie beim Streaming verwendet wird. Das Kompressionsverfahren ist verlustbehaftet und nutzt ähnlich wie MP3 und Vorbis die psychoakustischen Eigenschaften des menschlichen Ohres.

Regie (vom franz. régisseur, régir: leiten); die Regie hat die Aufgabe das Projekt; den Film, ausgehend vom Drehbuch künstlerisch zu gestalten. Meist besitzt ein Regisseur schon vor Drehstart ein konkretes Bild dessen, wie das Endprodukt aussehen soll und nach seinen Vorstellungen die Umsetzung der Textvorlage vollzogen werden soll. Im Bezug auf die Ausgestaltung trägt er die meiste Verantwortung, doch für ein gutes Gelingen ist eine enge Zusammenarbeit mit Drehbuchautoren, Cutter und dem Produzenten unabdingbar.

RiC ist ein frei empfangbarer Spartensender der Your Family Entertainment AG. Der Sender sendet 24 Stunden am Tag überwiegend Trickserien und vereinzelte Realserien aus.

Rollenspiel Hierbei übernimmt der Spieler die Rolle eines oder mehrerer fiktiver Spielcharaktere, die wiederum über spezielle Fähigkeiten verfügen. Bei dieser Spielart ist auch ein Mehrspielermodus möglich. Innerhalb des Spieles sammelt der Charakter sogenannte Erfahrungspunkte und kann dadurch bestimmte Fertigkeiten oder Stufen erreichen. Die Handlung betrifft meist die Thematik von „Gut gegen Böse“ und spielt oft in einer von Fantasy-Literatur inspirierten Welt.

RSS-Feed (vom engl. Rich Site Summary: Vielseitenzusammenfassung) Technologie zum Abonnement von Webseiteninhalten. Der Feed liefert dem Nutzer, wenn dieser einmal abonniert hat, automatisch die neuen Einträge, die auf der gewünschten Webseite publiziert werden.

Rundfunkstaatsvertrag (kurz RStV) Der Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien ist ein Vertrag zwischen allen sechzehn deutschen Bundesländern zur bundesdeutschen Regelung des Rundfunkrechts. Der erste RStV entstand Ende der Achtziger-Jahre und regelte erstmals die rechtliche Grundlage des dualen Rundfunksystems. Seitdem wurde der Staatsvertrag in zahlreichen Rundfunkänderungsstaatsverträgen (kurz RÄStV) aktualisiert.

S

SAR-Wert (spezifische Absoprtionsrate) ist eine Maß für die Absorptionsrate des Körpers von elektromagnetischen Strahlen. Dieser Wert gibt also an, wie viel ausgesendete Strahlung vom Körper aufgenommen wird. Diese Strahlen treten zum Beispiel bei Mobiltelefonen auf. Für den ganzen Körper gilt als Grenzwert der SAR-Wert von 0,08 Watt pro Kilogramm (W/kg), für Teile des Körpers (zum Beispiel für den Kopf beim Telefonieren) gilt der SAR-Wert 2 W/kg. Wird dieser überschritten, kann es zu gesundheitlichen Schädigungen kommen.

Screenshot (eng.: Bildschirmfoto) Mit einer Bildbearbeitungssoftware wird ein Bild eines sich auf dem Bildschirm befindlichen Fensters gemacht, um es beispielsweise im Web zu zeigen.

Scripted Reality Eine „verschärfte“ Form der Doku-Soap. Der dokumentarische Stil wird hier meist nur vorgetäuscht, handelnde Akteure sind oft Laiendarsteller, die nach Drehbuch agieren. Beispiele für dieses Format sind „Mitten im Leben“ (RTL) und „Mieten, Kaufen, Wohnen“ (VOX).

Server Zentraler Rechner, welcher Daten oder Programme für andere Rechner zur Verfügung stellt.

Sexting ist die private Verbreitung erotischen Bildmaterials des eigenen Körpers über Mobiltelefone via MMS (Multimedia Messaging Services)

Smartphone Als Smartphone bezeichnete Geräte, sind Mobiltelefone, die nicht speziell auf das Telefonieren und Schreiben von SMS ausgelegt sind, sondern eine Vielzahl von Funktionen vereinen. Diese Zusatzfunktionen können üblicherweise als Apps auf das mobile Gerät geladen werden. Auf einem Smartphone werden so Elemente eines Notebooks mit denen des Mobiltelefons verbunden und erlauben unter anderem das Abrufen von eMails sowie die Organisation von Terminen.

Soziale Netzwerke Unter Sozialen Netzwerken sind Webanwendungen zu verstehen, die es Personen, Gruppen und Organisationen erlauben, sich virtuell im Internet zu verbinden und Online-Communities bilden. Neben Netzgemeinschaften wie facebook und schülerVZ/studiVZ werden auch Blogging‑ und Microblogging-Dienste als Soziale Netzwerke bezeichnet.

Spam (eng.: Abfall) Als Spam werden unerwünschte auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten bezeichnet. Diese E-Mails werden meistens massenhaft an viele Empfänger versendet und haben in vielen Fällen werbenden Inhalt

Spielkonsolen sind so gut wie vollständig auf den Spieleinsatz abgestimmte Computer beziehungsweise Geräte, die diesen ähneln. Ihre Leistung ist meist geringer als die der für aktuelle Spiele tauglichen Computer. Allerdings sind sie auf die Darstellung von Spielen abgestimmt, wodurch nicht selten eine grafisch anspruchsvollere Ausgestaltung der Spielwelten erreicht wird. Der Preis für Spielkonsolen ist geringer als der von Computern –dies liegt in der auf Unterhaltung begrenzten Ausstattung begründet.

Stationäre Spielkonsole (Beispiel: Playstation, X-Box, Wii) Oftmals werden diese Konsolen ohne eigenen Bildschirm, sondern mithilfe des Fernsehers betrieben. Durch integrierte Laufwerke können viele der Konsolen nicht nur Spiele, sondern auch CDs, DVDs, oder Blue-Ray Discs mit Musik oder Filmen abspielen, was ihre Wohnzimmertauglichkeit erhöht.

Strategiespiel Bei diesem Spieltyp muss der Spieler vor allem taktisch und überlegt handeln und Entscheidungen für seine Spielstrategie treffen. Da der Spieler einen guten Überblick über das gesamte Geschehen braucht, wird meist eine Perspektive für das Computerspiel gewählt, bei dem der Anwender aus der Vogelperspektive auf das Spielfeld schaut. Oft werden klassische Spiele wie das Brettspiel „Risiko“ auf Computer umgesetzt. Die meisten Spiele des Genres sind eigens für den PC entwickelte Spiele wie zum Beispiel Age of Empires.

Streaming Der Datenübertragungsvorgang von Audio‑ und Videoinhalten, die entweder von Client (PC) zu Server oder aber von Client zu Client stattfindet, wird als Streaming bezeichnet. Dabei finden der Empfang der Daten sowie die Wiedergabe derselben gleichzeitig statt.

Street View ist ein zusätzlicher Dienst von Google, der es neben Google Maps erlaubt, ganze Straßenzüge und Häuserreihen im Internet anschauen zu können. Dazu werden mit einem eigens gebauten Fahrzeug 360°-Panoramaansichten aus Straßensicht von Städten und Landstrichen erstellt. Das Vorhaben von Google, diese Technik großflächig einzusetzen, stieß bisweilen auf großen Widerstand. So ist es derzeit möglich, einen Antrag auf Schwärzung des eigenen Hauses einzureichen.

Surfen Mit diesem Begriff wird umgangssprachlich das ziellose Navigieren durch das Internet bezeichnet. Dabei werden entweder wahllos Webseiten aufgerufen oder Links von Webseite zu Webseite gefolgt. Der Begriff wird, als Gegensatz zur gezielten Informationssuche, eher negativ bewertet.

T

Tablet Ein Tablet ist ein kleiner, sehr flacher, drahtloser, tragbarer PC mit Touchscreen oder Eingabestift, der es erlaubt, mobil ins Internet zu gehen. Zudem können Tablets als Lesegeräte genutzt und zur Wiedergabe von audio‑ und visuellen Daten eingesetzt werden. Durch die Installation von Apps können die Nutzungsmöglichkeiten von Tablets stetig erweitert werden.

Thinspos (“thin“ (engl.) = dünn, „ins“ von „Inspiration“ abgeleitet) Bilder von dünnen Menschen, die von Angehörigen der Pro-Ana-Szene veröffentlicht werden, um sich zum Abnehmen zu ermutigen.

Touchscreen/Multitouch-Display ermöglicht es dem Nutzer, auf grafischen, berührungssensitiven Oberflächen ohne Tastatur und Maus, lediglich durch den Kontakt mit einem Eingabestift oder mit dem Finger zu Arbeiten und Programmabläufe zu steuern. Zu Unterscheiden sind Touchscreens, die nur eine Berührung erkennen (Single-Touchscreens) und solche, die mehrere Berührungen auf einmal verarbeiten und umsetzen können (Multitouch).

Trailer Als Trailer bezeichnet man einen aus mehreren kurzen Szenen zusammen geschnittenen Werbeclip für einen noch nicht veröffentlichten Film. Gemeint sind die kurzen Vorankündigungen, die im Kino wenige Minuten vor Beginn des eigentlichen Filmes gezeigt werden. Auch in den Werbeblöcken des Fernsehens werden Trailer einige Wochen vor Kinostart ausgestrahlt. Mittlerweile kann man im Internet so gut wie jeden Trailer kostenlos anschauen.

Tuner Der Tuner filtert das gewünschte Signal, beziehungsweise den gewünschten Sender aus einer Vielzahl von Fernseh‑ und Radiosignalen heraus. Er wird sowohl beim analogen als auch beim digitalen Rundfunk verwendet.

Tutorial ist eine schriftliche oder filmische Anleitung oder auch einen Schnellkurs für Computerprogramme, in denen die Bedienung und die Funktionen anhand von Beispielen Schritt für Schritt erklärt werden.

TV Sponsoring In Deutschland zulässige Form der Fernsehwerbung. Einzelne Marken oder ganze Unternehmen „sponsern“ hierbei bestimmte Programmteile, Sendungen, Filme usw. (“…wird Ihnen präsentiert von…“).

Twittern Das Versenden von Kurznachrichten (Tweeds) mit maximal 140 Zeichen auf twitter wird als twittern bezeichnet. Twitter ist ein Microblogging-Dienst und zählt zu den Sozialen Netzwerken. Es erlaubt Personen, Organisationen und Firmen, durch einen eigens angelegten Account, kurze Informationen und Gedankengänge einer großen Maße zugänglich zu machen. Dieser Dienst ermöglicht es, speziellen Personen zu folgen, um deren Neuigkeiten zu lesen, oder selbst von Personen (Followern) verfolgt zu werden.

U

UMTS (vom engl. Universal Mobile Telecommunications System: Universale, mobile Telekommunikationssystem) ist ein kommender Mobilfunk-Standard, als Nachfolger für GSM (Global System for Mobile Communications), dadurch sind künftig hohe Übertragungsraten für einen schnelleren mobilen Datenaustausch möglich.

User ist das englische Wort für Nutzer. Wann immer somit von einem User die Rede ist, sind eine oder mehrere Personen gemeint, die das thematisierte Objekt bzw. Angebot in Anspruch nehmen.

URL (vom engl.: Uniform Resource Locator: „einheitlicher Quellenanzeiger“) ist eine Internetadresse. Jede Homepage verfügt über eine unverwechselbare IP (Internet Protocol)-Adresse, damit sie sofort gefunden werden kann. Da wir uns zum Glück keine dieser Nummern merken müssen, werden diese IP-Adressen in eindeutigen Namen angegeben.

Urheberrecht schützt das geistige Eigentum. Wirtschaftliche und ideelle Interessen des Urhebers sollen so gesichert werden. Allerdings wird das Urheberrecht zu Gunsten des Nutzers eingeschränkt. So ist es zum Beispiel erlaubt, Kopien für den eigenen Gebrauch zu machen, man darf zitieren und die Werke im Lehrbetrieb auch öffentlich präsentieren.

USB (vom engl. Universal Serial Bus: Universeller Bussystem) ist ein Standard zum Anschluss von Zusatzgeräten wie zum Beispiel Maus und Tastatur an den Computer

USK Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle ist in Deutschland verantwortlich für die Altersfreigabe von Computer‑ und Videospielen. Für nähere Informationen zum Prüfverfahren der USK : http://www.usk.de/pruefverfahren/alterskennzeichen/

Video-on-demand ist die Möglichkeit, Videos zu einem selbstgewählten dem Zeitpunkt anzuschauen. Der Nutzer kann selbst bestimmen, wann und wo er ein Video von einer Videoplattform runterlädt und ansieht.

Vorbis ist ein verlustbehaftetes Audiokompressionsverfahren, das eine patentfreie Alternative zu MP3 darstellt.

W

WAP (vom engl.: Wireless Application Pool) Sammlung von Techniken und Protokollen, die speziell aufbereitete kurze Texte und einfache Grafiken aus dem Internet auf das Handy-Display bringen.

Web 2.0 Benutzer erstellen und bearbeiten Inhalte in quantitativ und qualitativ entscheidendem Maße selbst. Web 2.0 ist ein Oberbegriff für neue interaktive Techniken und Dienste im Internet.

Web-TV (Internetfernsehen) ist die Übertragung von Fernsehprogrammen und Filmen über das Internet.

Wiki Unter Wiki oder WikiWiki wird ein Autorensystem für Webseiten verstanden, das nicht nur das Lesen von Texten erlaubt, sondern es dem Nutzer gleichzeitig ermöglicht, Änderungen direkt im Browser vorzunehmen. Die Grundidee besteht in der gemeinsamen Generierung von Inhalten und deren Kontrolle im Internet durch Viele, wie dies bspw. bei Wikipedia der Fall ist. Nichtsdestotrotz besteht die Gefahr der Veröffentlichung inkorrekter Inhalte, da häufig keine zentrale Kontrolle der Inhalte besteht.

Wireless LAN (vom engl. Wireless Local Area Network: „drahtloses lokales Netzwerk) sind lokale Netze, die über Funk oder Infrarot arbeiten, also ohne Kabel.

X, Y, Z

XML (vom engl. Extensible Markup Language: „erweiterbare Auszeichnungssprache“) ist eine spezielle Sprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Textdaten. Wird beispielsweise für den Austausch von Daten zwischen Computersystemen eingesetzt, speziell über das Internet

YouTube ist ein im Februar 2005 gegründetes Videoportal, auf der die Benutzer kostenlos Video-Clips ansehen und downloaden oder auch eigene Videos hochladen können. In diesem Zusammenhang ist es möglich, sich einen eigenen Kanal (YouTube-Channel) einzurichten, auf dem eine Folge produzierter Videos gezeigt werden kann.

Zappen (vom engl. Zapped: abknallen) Mit Zappen wird in der Medienlandschaft das Schalten zwischen verschiedenen Kanälen bei der Fernsehnutzung beschrieben. Dabei werden drei Arten unterschieden: Der „Zapper“, der bei der Werbung umschaltet; der „Switcher“, der mehrere Sendungen gleichzeitig sehen möchte und der Grazer, der wiederum die spannendesten Szenen sucht.