„Lernen findet nicht mehr ohne Medien statt“

29. November 2011  

Neue Medien erfordern auch neue Lerntechniken. Doch wie lassen sich mobile Endgeräte sinnvoll in den Schul‑ und Lernalltag integrieren? Wir haben dazu Martin Hofmann gefragt, Dozent an der pädagogischen Hochschule in St. Gallen. Nebenbei ist er auch Betreiber des Weblogs mobile at school. Dort stellt Hofmann neueste Produktinnovationen vor, verarbeitet eigene Erfahrungen und übt Kritik.  mehr...

Tablets statt Fingerfarben

11. Juni 2011  

Im April sorgte das Vorhaben, einen kompletten Kindergarten im US-Bundesstaat Maine mit iPads für die Drei‑ bis Sechsjährigen auszustatten, für Aufmerksamkeit. Die Tablets sollen zum Malen, Betrachten von Bildern und als Buchersatz eingesetzt werden. Außerdem beinhaltet das Programm eine ausführliche Vorschulausbildung. Während der ehemalige Gouverneur von Maine, Angus King, das iPad-Programm unterstützt, ist es interessant zu erfahren für wie sinnvoll ein solches Vorhaben in deutschen Kindergärten gehalten wird. Frage und Antwort stand hierzu die Sozialassistentin und angehende Erzieherin Alexandra Seifert.  mehr...

Die blaue Ecke erobert den digitalen Markt

17. Mai 2011  

Seit nunmehr 128 Jahren steht das Unternehmen Ravensburger für jede Menge Spiel‑ und Lesespaß für die ganze Familie. Im Mai 2009 wurde die jüngste Tochtergesellschaft der AG, die Ravensburger Digital GmbH, gegründet. Deren Ziel ist die Aufbereitung der Ravensburger Produkte und Inhalte für alle wichtigen digitalen Medien. medienbewusst.de sprach mit Geschäftsführer Thomas Bleyer über die Digitalisierung von Spielen.  mehr...

„Handykompetenz so wichtig wie Lesen und Schreiben“

16. März 2010  

Prof. Dr. Petra Grimm ist Dekanin der Fakultät „Electronic Media“ an der Hochschule der Medien in Stuttgart und beschäftigt sich mit der Erforschung mobiler Medien. Seit 2000 ist sie zudem Ethikbeauftragte der Hochschule und gleichzeitig Mitherausgeberin der Schriftenreihe der Medienethik. Speziell zu den Themen Handynutzungsverhalten und Internetnutzung von Jugendlichen und Kindern sowie Gewalt in den Medien veröffentlichte sie in den letzten Jahren mehrere Studien. Beispielsweise beschäftigte sich die Studie „Slapping, Bullying, Snuffing“ erstmals in Deutschland mit dem Phänomen gewaltverherrlichender Videos auf Mobiltelefonen von Kindern und Jugendlichen.  mehr...

Nachwuchsregisseure mit Handy gesucht!

28. Januar 2010  

Kati Struckmeyer arbeitet beim JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis und koordiniert dort das kreative Projekt „Ohrenblick mal!“. Dabei handelt es sich um einen Handyclipwettbewerb speziell für Jugendliche, die Kurzfilme mit Handykameras drehen und auf www.ohrenblick.de veröffentlichen können. Wer meint, Handyfilme könnten wegen verwackelter Kameraoptik und rauschendem Ton keine Kunstwerke werden, ist auf dem Holzweg: Die Filme beeindrucken nicht nur durch originelle Ideen, sondern auch durch besondere Perspektiven und den gezielten Einsatz der speziellen Ästhetik von Handykameras. Somit spielt die Technik nur eine Nebenrolle. Letztes Jahr lautete das Motto des Wettbewerbs „Nah dran“. Im Gespräch erlaubte die Medienpädagogin medienbewusst.de einen Blick hinter die Handyfilmkulissen.  mehr...

„Ich habe sogar von Schlagstöcken und Stichwaffen gehört“

30. Dezember 2009  

„Happy Slapping“. Mit diesem vielsagenden Begriff werden gewalthaltige Videos auf Handys assoziiert. Wörtlich übersetzt bedeutet er: „Fröhliches Schlagen“ – Was genau verbirgt sich dahinter? Dieser Frage ging Anne-Kathrin Lange in ihrer Diplomarbeit über die neue, kritische Medienerscheinung auf den Grund. Um Informationen aus erster Hand zu gewinnen, befragte sie Kinder und Jugendliche in Berlin Kreuzberg, Neukölln und Schöneberg zu deren Erfahrungen mit Happy Slapping. Auch der VDM Verlag fand Interesse an diesem Thema und veröffentlichte die fertige Arbeit als Buch: „Happy Slapping – Zu Nutzung und Entstehung von Handy Gewaltvideos“ lautet der Titel. Im Gespräch mit medienbewusst.de erzählt die Autorin von den Ergebnissen Ihrer Arbeit.  mehr...

Weichmacher als chemische Gefahr in Mobiltelefonen

12. November 2009  

In der Diskussion über die gesundheitsschädliche Wirkung von Mobiltelefonen ist neben der Handystrahlung auch häufig von so genannten „Weichmachern“ im Material die Rede. Das Bielefelder Institut für Hygiene, Bakteriologie, Analytik, Umweltmedizin und Consulting (HBICON) hat sich unter anderem darauf spezialisiert, Kunststofferzeugnisse – so auch Kinderhandys – darauf zu untersuchen. In einem Gespräch mit dem Geschäftsführer, Dr. Rüdiger Gaydoul, erfragte medienbewusst.de-Reporterin Julia Harries, wie ein solcher Test genau abläuft, wie gefährlich diese Substanzen sind und welche alternativen Stoffe es gibt.  mehr...

Der Blaue Engel – Umweltzeichen und Schutzpatron

26. Juli 2009  

Trotz zahlreicher Studien ist immer noch unklar, wie Handystrahlung auf Kinder wirkt. Ein sicherer Anhaltspunkt für gute Qualität und einen möglichst hohen Schutz der Gesundheit ist der Blaue Engel des Bundesumweltministeriums. Nur knapp 20 % der Handys auf dem deutschen Markt erfüllen seine strengen Anforderungen.  In einem Gespräch mit Jörn-Uwe Thurner, Mitarbeiter des Umweltbundesamts und Beauftragter des Blauen Engels, fragten wir nach Anforderungen, Auftrag und Hürden für den Schutzengel der Handy-Kids.  mehr...

taschenfunk – das Handy als Unterrichtswerkzeug

28. Juni 2009  

Nach einem Jahr praktischer Arbeit mit Schülern in Medien-AGs konnte die Ludwigshafener gGmbH ‚medien+bildung.com‘ ihr Ergebnis präsentieren: Die Broschüre „taschenfunk“ zum Einsatz des Mobiltelefons als Unterrichtshilfsmittel. Mit medienbewusst.de sprach die Medienpädagogin Maren Risch über dieses Projekt und das Potenzial des Multimedia-Gerätes im Unterricht.  mehr...

„Vergiss-mein-nicht“ – Tag der vermissten Kinder

25. Mai 2009  

Am 25. Mai 1979 verschwand im New Yorker Stadtviertel Soho der damals sechsjährige Etan Patz spurlos. In Gedenken an ihn führte der US-Präsident Ronald Reagan 1983 den Internationalen Tag der vermissten Kinder ein, der seit 2002 auch in Europa ein besonderes Datum ist. Tragische Fälle wie dieser werfen ein bestimmtes Licht auf die Möglichkeit der Handyortung.  mehr...

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