Jugendmedienschutz als Grenze des Föderalismus?

25. Mai 2012, 11:48  

Seit Monaten bestimmen Schlagzeilen rund um die rechtsextremistischen Gruppierungen in Deutschland die Nachrichten. Regelmäßig werden dabei die föderalistischen Strukturen der Bundesrepublik für Versäumnisse der zuständigen Behörden verantwortlich gemacht. Diese Föderalismus-Debatte ist uns bereits aus dem Bildungswesen bekannt und im Jugendmedienschutz wird sie früher oder später ebenfalls erneut geführt werden. Doch bevor Politik und Öffentlichkeit das Thema Jugendmedienschutz wieder aufgreifen, hat medienbewusst.de das deutsche System des Jugendmedienschutzes und das Spannungsverhältnis zwischen Bund und Länder unter die Lupe genommen.
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Kinder im Internet schützen: Tipps von Rainer Richard

21. März 2012, 16:49  

Rainer Richard ist Kriminalhauptkommissar und IT-Sachverständiger beim Polizeipräsidium München sowie Deutschlands erster Internet-Fahnder. Seit 1996 engagiert sich der Familienvater in seiner Freizeit für die Weiterbildung von Eltern und Lehrern zum Thema Jugendmedienschutz. Wir haben ihn zu den Gefahren im Internet und seinen Ratschlägen befragt. mehr…

Die nachfolgende Sendung ist für Zuschauer unter 16 Jahren nicht geeignet

19. Februar 2010, 18:57  

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Action‑ und Horrorfilme haben sich längst im täglichen Fernsehprogramm etabliert und machen selbst vor dem Fest der Liebe nicht halt. Gerade die vergangenen Weihnachtsfeiertage 2009 stachen durch Filme wie „Scream“ oder „Tödliche Weihnachten“ aus der sonstigen Programmgestaltung hervor. Dass an Heiligabend nach der Bescherung gemeinsam „Stirb langsam“ geguckt wird, mag in manchen Fällen gar schon eine jahrelange Tradition geworden sein. Aber auch in der restlichen Zeit des Jahres kann der interessierte Zuschauer, sofern er nicht vorher einschläft, beinahe an jedem späten Abend aus einem breiten Angebot an Sendungen, die eigentlich nur für Erwachsene geeignet sind, wählen.
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Beruf: Vielseherin

30. November 2009, 12:02  

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Freigegeben zur öffentlichen Vorführung, „aber nicht vor Jugendlichen unter 16 Jahren und nicht am Karfreitag, Buß- und Bettag und Allerseelen oder Totensonntag“. So bewertete die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft den Film ‚Intimitäten’ als ersten zu prüfenden Titel. Nicht erst nach ihrem 60. Geburtstag am 18. Juli fallen die Beurteilungen kürzer aus. Wie der Prozess dahinter aussieht, weiß Birgit Goehlnich genau. Sie ist ständige Vertreterin der obersten Landesjugendbehörden bei der FSK. Im Gespräch mit medienbewusst.de erzählt sie von einem Job, in dem man aus Arbeitsgründen von allem viel sehen muss. mehr…

Mehr Transparenz für bessere Akzeptanz

15. März 2009, 22:07  

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„Akzeptanz und Nachvollziehbarkeit des Jugendschutzes im Bereich Video‑ und Computerspiele könnten durch eine konsistentere und transparentere Praxis verbessert werden.“ So lautet das Fazit einer im Juni 2007 veröffentlichten Studie des Hans-Bredow-Institutes. Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) hatte die Studie in Auftrag gegeben, um zu untersuchen, wie effektiv der Jugendschutz im Bereich Video‑ und Computerspiele wirklich ist. Ein Vorschlag des Hamburger Instituts für eine höhere Akzeptanz der Alterskennzeichnung von Computer‑ und Videospielen, ist die transparentere Gestaltung der Arbeit und Bewertungskriterien der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) sowie der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM). mehr…

Erfurter Netcode‑ Ein Qualitätssiegel für Kindermedien im Internet

8. Februar 2009, 21:41  

Die Thüringer Landeshauptstadt Erfurt macht sich Sorgen um die Sicherheit von Kindern im Internet. In Zusammenarbeit mit fast 20 anderen Institutionen, darunter die Universität Erfurt, die evangelische Kirche Deutschland, die deutschen Landesmedienanstalten, die Bundeszentrale für politische Bildung u.v.m., hat sie den Verein „Erfurter Netcode e.V.“ gegründet.
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