21 Jahre im Dienst der Kindernachrichten

24. März 2010, 19:01  

Als Leiterin der Redaktion Kinder‑ und Jugendinformation des ZDF ist Eva Radlicki verantwortlich für Sendungen wie ‚Löwenzahn‘, ‚pur+‘ und ‚Stark!‘. Die ‚Jungs-WG‘, deren Alltag täglich auf ZDFneo verfolgt werden kann, und der geplanter Nachfolger, die ‚Mädchen-WG‘, gehören ebenso zu ihrem Aufgabenbereich wie das Aushängeschild der deutschen Kindernachrichten: „logo!“. Zum 20. Geburtstag der Sendung im vergangenen Jahr gratulierte sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel und lobte besonders die Fähigkeit, schwierige Begriffe wie ‚Mehrwertsteuer‘ oder ‚Kyoto-Protokoll‘ mit einfachen Worten verständlich zu erklären.
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Sid Meier – Runde für Runde die Welt der Spiele erobert

22. März 2010, 11:43  

Die Videospielbranche hat wenige Stars. Zwar kann sich ihr Umsatz auch im Vergleich zu anderen Medien wie Kinofilmen und Musik inzwischen sehen lassen, doch die Menschen hinter dem Produkt sind weitestgehend unbekannt. Eine der wenigen Persönlichkeiten, die alleine mit ihrem Namen für Qualität bürgen, ist Sid Meier. mehr…

Von der Bedeutung der „Literacy“-Erziehung

20. März 2010, 19:26  

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Die studierte Diplombibliothekarin Prof. Susanne Krüger hat seit 2001 eine Professur an der Hochschule der Medien in Stuttgart inne. Sie setzt sich unter anderem für die Fördermöglichkeiten der Lesekompetenz von Kindern ein. Ein Schwerpunkt ihrer Unterrichtstätigkeit bezieht sich auf Kindermedien, insbesondere auf deren inhaltliche und pädagogische Qualität. Ihre Tätigkeit als Leiterin des Instituts für angewandte Kindermedienforschung sowie ihre Erfahrungen als Lektorin für Kinder‑ und Jugendliteratur machen sie zu einer Expertin auf dem Gebiet der Kindermedien.
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„Handykompetenz so wichtig wie Lesen und Schreiben“

16. März 2010, 20:29  

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Prof. Dr. Petra Grimm ist Dekanin der Fakultät „Electronic Media“ an der Hochschule der Medien in Stuttgart und beschäftigt sich mit der Erforschung mobiler Medien. Seit 2000 ist sie zudem Ethikbeauftragte der Hochschule und gleichzeitig Mitherausgeberin der Schriftenreihe der Medienethik. Speziell zu den Themen Handynutzungsverhalten und Internetnutzung von Jugendlichen und Kindern sowie Gewalt in den Medien veröffentlichte sie in den letzten Jahren mehrere Studien. Beispielsweise beschäftigte sich die Studie „Slapping, Bullying, Snuffing“ erstmals in Deutschland mit dem Phänomen gewaltverherrlichender Videos auf Mobiltelefonen von Kindern und Jugendlichen.
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„Internetsüchtige nicht über einen Kamm scheren“

30. Januar 2010, 20:51  

Der Diplom-Psychologe Kai Müller ist seit März 2008 Mitarbeiter in der Ambulanz für Spielsucht der Universitätsklinik Mainz, die sich auch mit Internetsucht beschäftigt. In seiner Forschung geht es vorrangig um Risikofaktoren. Aber auch die Diagnose – ob überhaupt ein spielsüchtiges Verhalten vorliegt, wie stark dieses ausgeprägt oder was die beste Behandlungsmöglichkeit ist – gehört zu seinen Aufgaben. medienbewusst.de sprach sich mit ihm über das Thema ‚Internetsucht‘.
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„Fernsehen ist für Kinder ein Gemeinschaftserlebnis“

29. Januar 2010, 20:31  

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Mit diesen Worten erinnert sich Birgit Guth, Leiterin der Medienforschung und des Qualitätsmanagements bei Super RTL, an erste Erfahrungen mit dem Fernsehen in ihrer Kindheit. Im Gespräch mit medienbewusst.de berichtet sie von „gruseligen“ Erlebnissen und wirft einen Blick auf das heutige Kinderprogramm. Sie erzählt unter anderem von ihrem Engagement bei Media Smart e.V. und der Initiative „Erfurter Netcode“. Nicht nur wegen ihrem Beruf, sondern auch wegen ihren beiden Kindern kennt sie das Thema „Medienerziehung“ und erklärt, worauf sie persönlich dabei Wert legt.
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Nachwuchsregisseure mit Handy gesucht!

28. Januar 2010, 13:56  

Kati Struckmeyer arbeitet beim JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis und koordiniert dort das kreative Projekt „Ohrenblick mal!“. Dabei handelt es sich um einen Handyclipwettbewerb speziell für Jugendliche, die Kurzfilme mit Handykameras drehen und auf www.ohrenblick.de veröffentlichen können. Wer meint, Handyfilme könnten wegen verwackelter Kameraoptik und rauschendem Ton keine Kunstwerke werden, ist auf dem Holzweg: Die Filme beeindrucken nicht nur durch originelle Ideen, sondern auch durch besondere Perspektiven und den gezielten Einsatz der speziellen Ästhetik von Handykameras. Somit spielt die Technik nur eine Nebenrolle. Letztes Jahr lautete das Motto des Wettbewerbs „Nah dran“. Im Gespräch erlaubte die Medienpädagogin medienbewusst.de einen Blick hinter die Handyfilmkulissen.
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„Ich habe sogar von Schlagstöcken und Stichwaffen gehört“

30. Dezember 2009, 21:09  

„Happy Slapping“. Mit diesem vielsagenden Begriff werden gewalthaltige Videos auf Handys assoziiert. Wörtlich übersetzt bedeutet er: „Fröhliches Schlagen“ – Was genau verbirgt sich dahinter? Dieser Frage ging Anne-Kathrin Lange in ihrer Diplomarbeit über die neue, kritische Medienerscheinung auf den Grund. Um Informationen aus erster Hand zu gewinnen, befragte sie Kinder und Jugendliche in Berlin Kreuzberg, Neukölln und Schöneberg zu deren Erfahrungen mit Happy Slapping. Auch der VDM Verlag fand Interesse an diesem Thema und veröffentlichte die fertige Arbeit als Buch: „Happy Slapping – Zu Nutzung und Entstehung von Handy Gewaltvideos“ lautet der Titel. Im Gespräch mit medienbewusst.de erzählt die Autorin von den Ergebnissen Ihrer Arbeit.
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Prädikat: „besonders wertvoll“

28. Dezember 2009, 22:55  

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„Die Deutsche Film‑ und Medienbewertung empfiehlt gute Filme: unabhängig, kompetent und aktuell. Ihre Prädikate sind Auszeichnungen und Empfehlungen zugleich.“  Dies ist  auf der Homepage der Institution zu lesen. Doch was genau macht die FBW, die 1951 von den Bundesländern als unabhängige, gutachterliche Stelle gegründet wurde? medienbewusst.de sprach mit der Direktorin Bettina Buchler und erfuhr unter anderem auch, was die Unterschiede zur Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) sind. mehr…

Kindgerecht wegweisend – seit 1997.

27. Dezember 2009, 15:38  

Stefan Müller, ursprünglich Experte für Softwareentwicklung, ist Mitinitiator eines der ersten Internetangebote für Kinder. Er stellte 1997 die Plattform für das Pionierprojekt „Blinde Kuh“ und widmet sich ihr seit 2004 hauptberuflich. Im Jahr 2004 stand die Seite kurz vor dem Aus, wenn sich das Bundesfamilienministerium nicht der Förderung der Suchmaschine angenommen hätte. Seitdem stellt sie einen gemeinnütziger Verein zur Förderung, Vernetzung und Bereicherung der unabhängigen und nicht kommerziellen Internet-Kultur der „Onliner“ unter 14 Jahren dar.
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