“Eine unglaubliche Gagdichte, ein Feuerwerk an witzigen Dialogen, da kann man fast schon die Uhr nach stellen, mindestens alle 20 bis 30 Sekunden kommt ein Gag.” Mit diesen Worten beschreibt Frank Klasen, Redaktionsleiter des Kinderprogramms von Super RTL, die US-Kindersitcoms, die seit geraumer Zeit die Vorabende des Senders besetzen. Die erstaunliche Zuschauerquote von rund einer Million Zuschauern pro Folge führt zu der Frage, was diese Sitcoms so beliebt macht und ob dieser Teil amerikanischer Fernsehkultur Kinder auch beeinflussen kann.
Die Weihnachtsfeiertage vergingen wie im Flug, das neue Jahr wurde vielerorts mit einem imposanten Feuerwerk eingeläutet. Damit wird es auch höchste Zeit, einen Blick in das Fernsehprogramm für 2010 zu werfen. Pünktlich zum Jahresbeginn präsentiert medienbewusst.de die ersten TV-Höhepunkte für Kinder. Egal ob Märchen, Action-Serie oder Wissensmagazin, das Einschalten im Januar lohnt sich.
“Happy Slapping”. Mit diesem vielsagenden Begriff werden gewalthaltige Videos auf Handys assoziiert. Wörtlich übersetzt bedeutet er: „Fröhliches Schlagen“ – Was genau verbirgt sich dahinter? Dieser Frage ging Anne-Kathrin Lange in ihrer Diplomarbeit über die neue, kritische Medienerscheinung auf den Grund. Um Informationen aus erster Hand zu gewinnen, befragte sie Kinder und Jugendliche in Berlin Kreuzberg, Neukölln und Schöneberg zu deren Erfahrungen mit Happy Slapping. Auch der VDM Verlag fand Interesse an diesem Thema und veröffentlichte die fertige Arbeit als Buch: „Happy Slapping – Zu Nutzung und Entstehung von Handy Gewaltvideos“ lautet der Titel. Im Gespräch mit medienbewusst.de erzählt die Autorin von den Ergebnissen Ihrer Arbeit.
„Die Deutsche Film- und Medienbewertung empfiehlt gute Filme: unabhängig, kompetent und aktuell. Ihre Prädikate sind Auszeichnungen und Empfehlungen zugleich.“ Dies ist auf der Homepage der Institution zu lesen. Doch was genau macht die FBW, die 1951 von den Bundesländern als unabhängige, gutachterliche Stelle gegründet wurde? medienbewusst.de sprach mit der Direktorin Bettina Buchler und erfuhr unter anderem auch, was die Unterschiede zur Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) sind.
Stefan Müller, ursprünglich Experte für Softwareentwicklung, ist Mitinitiator eines der ersten Internetangebote für Kinder. Er stellte 1997 die Plattform für das Pionierprojekt „Blinde Kuh“ und widmet sich ihr seit 2004 hauptberuflich. Im Jahr 2004 stand die Seite kurz vor dem Aus, wenn sich das Bundesfamilienministerium nicht der Förderung der Suchmaschine angenommen hätte. Seitdem stellt sie einen gemeinnütziger Verein zur Förderung, Vernetzung und Bereicherung der unabhängigen und nicht kommerziellen Internet-Kultur der “Onliner” unter 14 Jahren dar.
Die Hausaufgaben im Nu zu erledigen und in der Schule ohne Probleme mitzukommen, das wünschen sich viele Kinder, doch nicht allen gelingt dies sofort. Bei Problemen mit dem Lernstoff sollen nun interaktive Lernportale weiterhelfen, auf denen Schüler den behandelten Unterrichtsstoff mit Hilfe von Lernspielen festigen und ausbauen. Eine der umfangreicheren Lernplattformen im Onlinebereich ist scoyo.
Wo verläuft die Grenze zwischen Spaß am „Zocken“ und unkontrolliertem Suchtverhalten? Wo finde ich Hilfe, wenn ich mein Kind mit Worten nicht mehr erreichen kann? Fragen, zu deren Beantwortung es professioneller Hilfe bedarf. Die Mainzer Ambulanz für Spielsucht bietet seit März 2008 Gruppentherapien zur Behandlung von Computerspielsüchtigen an. medienbewusst.de unterhielt sich mit dem Diplom-Psychologen Kai Müller, der in seiner Tätigkeit an der Universitätsklinik Mainz unter anderem den Phänomenen Online- und Computerspielsucht näher auf den Grund geht.
Weihnachten steht kurz vor der Tür und Sie haben noch immer nicht alle Geschenke besorgt? Bleiben Sie ganz gelassen! Vielleicht ist bei den medienbewusst.de-Weihnachtsgeschenketipps ja auch das richtige Präsent für Ihr Kind dabei.
Kürzlich wurde das neueste Album von Rammstein „Liebe ist für alle da“ indiziert. Aufsehen erregte die Rockband vor allem mit ihrem Musikvideo „Pussy“, welches explizite Sexszenen enthält und daher zensiert wurde. Selbst die neue gekürzte Version des Videos bleibt umstritten. Für viele Kritiker gehört sie immer noch zu einer langen Reihe von pornografischem Material, das Kinder und Jugendliche im Internet oft schneller und einfacher sehen können als viele Eltern glauben. Welche möglichen Auswirkungen hat das aber auf die jungen Nutzer?
Laut der JIM-Studie 2008 besitzen inzwischen 95 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren ein eigenes Handy. Woran das liegt? Die Antwort erschließt sich jedem sofort, betrachtet man das vielfältige Angebot rund um die mobilen Endgeräte. Dabei machen nicht nur Klingeltöne in hoher Klangqualität, moderne Spiele und Kamerafunktion die technischen Wunderwerke bei den Nutzern beliebt. Auch Didaktik und Wissenschaft entdecken zunehmend den Nutzen des Mobiltelefons.